Wenn es ihn nicht gäbe, müsste man ihn erfinden Bürgerbus ist eine Erfolgsgeschichte

Seit fünf Jahren leitet der Vorstand um Werner Mohr die Geschicke des Bürgerbusvereins.
Seit fünf Jahren leitet der Vorstand um Werner Mohr die Geschicke des Bürgerbusvereins. © Bürgerbusverein
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Er ist eine Erfolgsgeschichte: Seit fünf Jahren verkehrt der Bürgerbus in Haltern. Wer einmal mitfährt, merkt schnell, wie dankbar die Fahrgäste sind, dass es ihn gibt, vor allem wenn sie der älteren Generation angehören. Vielen erhält er ein Stück Mobilität und schafft eine Verbindung zur Halterner Innenstadt.

Dafür muss man vor allem den Ehrenamtlern danken, die das alles gestemmt haben und am Laufen halten: den Fahrerinnen und Fahrern, die ihre Zeit einsetzen, und den Vorstandsmitgliedern, die seit der Vorbereitungsphase am Ball sind und viele Hürden überwunden haben. Stellvertretend seien genannt: die beiden Vorsitzenden Werner Mohr und Karola Raffelt-Mohr, Kassenwart Oskar Krüger, Fahrdienstleiter Toni Wesseler sowie Hans Kirschbaum als zunächst unermüdlicher Anschieber des Projekts und heutiger Öffentlichkeitsreferent.

„Ihr werdet gebraucht“

Einen Wermutstropfen hat die Halterner Bürgerbusgeschichte allerdings: Die sehnlichst gewünschten Bürgerbusverbindungen in Halterner Ortsteile ließen sich nicht realisieren, da dort auch reguläre Buslinien unterwegs sind. Das verhindert leider die Realisierung einer Bürgerbuslinie.

Aus der Halterner Innenstadt ist der Bürgerbus aber inzwischen nicht mehr wegzudenken. Das sagt eigentlich alles über seinen Erfolg. Den Bürgerbus-Aktiven kann man eigentlich nur sagen: Macht weiter so – ihr werdet gebraucht.

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