Wieder Streik bei Vestischer: In Haltern fahren am Montag keine Busse

Streik in Haltern

Kein Schulbus, kein Linienbus: Der Betrieb der Vestischen wird für mindestens 24 Stunden stillgelegt. Die Gewerkschaften rufen am 19. Oktober (Montag) zum Streik auf.

Haltern

, 17.10.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei der Vestischen wird erneut gestreikt: Am 19. Oktober (Montag) fährt kein Bus.

Bei der Vestischen wird erneut gestreikt: Am 19. Oktober (Montag) fährt kein Bus. © Archiv

Am Montag (19. Oktober) werden die Busse der Vestischen erneut auf den Betriebshöfen in Herten und Bottrop stehen bleiben. Wie das Unternehmen mitteilte, haben die Gewerkschaften in den aktuellen Tarifverhandlungen die Mitarbeiter im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zum dritten Mal zu Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen aufgerufen. Darüber hinaus können weitere Streiktage im Anschluss an den 19. Oktober nicht ausgeschlossen werden.

Auch Anrufsammeltaxis und Taxi-Busse betroffen

Da unter anderem auch die Leitstelle des Nahverkehrsunternehmens aus Herten bestreikt werde, könne die Vestische keinen sicheren Linienverkehr gewährleisten, erklärte ein Sprecher. Es bleibe lediglich die Möglichkeit, den kompletten Betrieb für mindestens 24 Stunden stillzulegen. Das gelte auch für Bedarfsverkehre wie Anrufsammeltaxis und Taxi-Busse.

Mit sämtlichen Fahrten entfielen sowohl die Mobilitätsgarantie als auch das Pünktlichkeitsversprechen, hieß es weiter. Die Kunden-Center bleiben demnach an diesem Tag ebenfalls geschlossen.

Der einzige Bus, der am 19. Oktober in Haltern dennoch fährt, ist der Bürgerbus, da dieser von Ehrenamtlichen betrieben wird.

Betrieb wird voraussichtlich am 20. Oktober wieder aufgenommen

„Sofern die Gewerkschaften ihre Streikaktivitäten nicht verlängern, werden ab Betriebsbeginn am Dienstag (20. Oktober) alle Busse wieder planmäßig fahren und die Kunden-Center ihren gewohnten Service anbieten“, kündigte die Vestische an.

Gegenstand des Tarifkonflikts mit bundesweit ungefähr 130 ÖPNV-Unternehmen sind neben den Tarifsteigerungen umfangreiche Forderungen zu den jetzigen Arbeitsbedingungen für rund 87.000 Beschäftigte.

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