Nachahmer erwünscht: Der Heimatverein Flaesheim zeigt, wie es gehen kann

Redaktion Haltern
Dr. Meike Schröder (r.) und Kerstin Janßen sind die neuen Vorsitzenden des Heimatvereins Flaesheim.
Dr. Meike Schröder (r.) und Kerstin Janßen sind die neuen Vorsitzenden des Heimatvereins Flaesheim. © Jürgen Wolter
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Endlich mal eine gute Nachricht: Der Heimatverein Flaesheim stand kurz vor der Auflösung, aber die fand nicht statt. Stattdessen haben sich neue Flaesheimer Bürgerinnen und Bürger bereitgefunden, sich zu engagieren und das Vereinsleben nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern zu beleben.

Die Vereine haben es nicht leicht: Vielen fehlen Vorstandsmitglieder, die sich auch längerfristig engagieren wollen. Überalterung spielt dabei häufig eine Rolle, und die Corona-Pandemie mit ihren Beschränkungen und Ungewissheiten hat ein Übriges dazu getan. Auch Haltern blieb nicht davon verschont.

Mit neuer (Frauen-)Power in die Zukunft

Ein ähnliches Schicksal hat den Heimatverein Flaesheim aber nicht ereilt. Mit neuer (Frauen-)Power startet der Vereinsvorstand jetzt in die Zukunft. Zwei engagierte Vorsitzende haben sich entschlossen, bewährtes zu bewahren und Neues zu entwickeln. Das Konzept klingt vielversprechend.

Natürlich könnte man die Frage stellen, ob Arbeit in Vereinen heute überhaupt noch zeitgemäß ist. Die neuen Aktivitäten des Flaesheimer Heimatvereins dienen als gutes Argument, diese Frage mit „Ja“ zu beantworten: Hier wird Bewährtes neu aufgestellt, die Möglichkeiten des digitalen Zeitalters werden genutzt, jüngere Generationen angesprochen. Vereine sind und bleiben ein sinnstiftendes Element unserer Gesellschaft und stützten den sozialen Zusammenhalt. Das Beispiel Flaesheim zeigt, wie das auch in Zukunft funktionieren kann.

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