Wilhelm Oenning (vorne sitzend, 2.v.r.) wurde 1934 in die Annaschule eingeschult. Zum Unterricht gehörte zu jener nationalsozialistisch regierten Zeit auch das Exerzieren.
Wilhelm Oenning (vorne sitzend, 2.v.r.) wurde 1934 in die Annaschule eingeschult. Zum Unterricht gehörte zu jener nationalsozialistisch regierten Zeit auch das Exerzieren. © privat
Erster Schultag

Wilhelm Oenning (92) aus Haltern erlebte die Einschulung 1934

Einschulungsparty und Geschenke? Das kannte Wilhelm Oenning 1934 nicht. Er betrat ganz allein zum ersten Mal die damalige Annaschule in Haltern. Später übten die Jungen das Marschieren.

Der erste Schultag ist für Kinder etwas ganz Besonderes und Eltern machen ihn auch gern dazu – mit Einschulungspartys und Geschenken. Wilhelm Oenning aber war vor 86 Jahren ganz auf sich allein gestellt. Wie das für ihn war, erzählt er gern.

Jeden Morgen Gottesdienst, jeden Morgen ein Vater unser

Samstags übten die Jungen das Marschieren

Nationalsozialistische Ideologie prägte den Unterricht

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Haltern am See ist für mich Heimat. Hier lebe ich gern und hier arbeite ich gern: Als Redakteurin interessieren mich die Menschen mit ihren spannenden Lebensgeschichten sowie ebenso das gesellschaftliche und politische Geschehen, das nicht nur um Haltern kreist, sondern vielfach auch weltwärts gerichtet ist.
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