Wir dürfen uns vom Regen nicht täuschen lassen – die Klimakrise ist da

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Mitten in einem Feld mit vertrockneten Sonnenblumen steht, nahe Berlin, bei Temperaturen um 25 Grad Celsius eine einzige Staude mit grünen Blättern und gelben Blüten.
Auch wenn es gerade regnerisch ist, die Dürre wird die Natur noch lange beschäftigen. © picture alliance/dpa
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Es ist kalt, die Ersten stellen die Heizung an und schaut man aus dem Fenster, nieselt es ständig. Kurz gesagt: Wir haben in Haltern so richtig mieses Herbstwetter. Aber noch vor einem Monat war das ganz anders. Die Natur litt unter der Trockenheit, überall waren Wiesen gelb und die Hitze drückte aufs Gemüt.

Die Erinnerung an staubige Wege, ausgetrocknete Bäche und durstige Tiere rückt langsam, aber sicher in weite Ferne – und das ist gefährlich. Viele assoziieren mit dem Klimawandel eine Welt, die brennt und sich aufheizt. Das ist aber nur ein Gesicht der Katastrophe. Zum Klimawandel gehören auch Wetterextreme und eine Veränderung im Rhythmus der Jahreszeiten.

Ein paar Tage Regen werden leider nicht helfen

Nur, weil es jetzt ein paar Wochen regnet, sind nicht alle Probleme gelöst. Es ist verständlich, an einem regnerischen Tag im Spätseptember nicht in jedem Moment die Klimaapokalypse vor Augen zu haben. Trotzdem dürfen wir allen nicht aus den Augen verlieren, dass die Wälder und Natur in Haltern nach mehreren Dürre-Sommern übel zugerichtet sind. Auch ein paar Tage Regen werden daran nicht viel ändern.

Wenn wir den Klimawandel noch einigermaßen abfedern wollen, dann muss Deutschland seine Klimapolitik radikal umstellen.

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