Meinung

Wohnen in der Zukunft – Der Verzicht auf fossile Energieträger ist ein Muss

Der Ukraine-Krieg treibt die Preisspirale auf dem Immobilienmarkt zusätzlich an. Langfristig könnte die Krise dem nachhaltigen Bauen einen weiteren Schub geben. Ein Kommentar.
Beratungsgespräch auf der Handwerkermesse in Haltern
Auf der letzten Handwerkermesse in Haltern standen Themen wie Wärmedämmung und nachhaltiges Bauen hoch im Kurs. © Schrief

Kann man ökologisch nachhaltig und dennoch so bauen, dass das Portemonnaie des Normalbürgers nicht überlastet wird? Damit hat sich Kollegin Claudia Engel in einem Artikel zur Immobiliensparte auseinandergesetzt. Zurzeit sieht es allerdings so aus, als würden die eigenen vier Wände für viele zum unerschwinglichen Luxus. Schon vor dem Ukraine-Krieg waren Bauland und Immobilien in Haltern knapp. Jetzt galoppieren zusätzlich die Kosten für Energie und Baumaterialien.

Es gibt bereits Bauwillige, die ihr Vorhaben angesichts der aktuellen Krise erst einmal zurückstellen, in der Hoffnung auf bessere Zeiten. Danach könnten die Folgen des Krieges dem Bauen nach höchsten Energiesparstandards sogar einen Schub geben.

Gasheizung wird mehr und mehr zum Auslaufmodell

So verstärkt der Konflikt den Status der Gasheizung als Auslaufmodel noch zusätzlich. Ohnehin wird der Einbau einer Öl- oder Gasheizung als alleiniges Heizgerät hierzulande ab 2025 praktisch verboten.

Die Unabhängigkeit von fossiler Energie ist auf Dauer nicht nur für den eigenen Geldbeutel wichtig, sondern auch für unser aller Klima. Hier schlummert insgesamt noch viel Potenzial für Veränderung.

Wer sich mit dem Wohnen in der Zukunft beschäftigt, erfährt, dass abgesehen von wachsendem Umweltbewusstsein besonders der Platzmangel die Gestaltung der Häuser und Wohnungen beeinflussen wird. So sehr wir auch in Haltern am Status quo mit Einfamilienhäusern und kleinteiligen Siedlungen festhalten möchten: Der Wandel ist nicht aufzuhalten.

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