Wolf gesichtet Wildkamera erfasst Wolf im Waldgebiet bei Lüdinghausen

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Bild eines Wolfes
Immer mehr Wölfe werden in Nordrhein-Westfalen sesshaft. Jetzt kam es zu einem weiteren Nachweis des Tieres. (A) © picture alliance/dpa
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Der Wolf galt seit 180 Jahren als ausgestorben. Nun kehrt er in vielen Gegenden in Europa wieder zurück. In Nordrhein-Westfalen tauchten einzelne Wölfe bereits im Märkischen Kreis, bei Paderborn und auch in der Nähe von Haltern auf.

Einen Wildkamera hat am 7. Oktober 2022 in einem Waldgebiet bei Lüdinghausen einen Wolf abgelichtet. Der zuständige Wolfsberater hat den Standort bereits verifiziert. Zu Geschlecht und Zugehörigkeit des Tieres gibt es bislang keine Informationen.

Ein Wolf ist in Haltern bekannt

Ob es der bereits bekannte Wolf aus Haltern und Reken ist, ist unklar. Der Wolf GW2347m streifte im Juni 2021 zunächst durch Halterner Wälder. Ein Jahr später wurde der bis dahin 2-Jährige im Waldgebiet bei Reken gesehen. In diesem Alter verlassen die Tiere normalerweise ihr Rudel und wandern mehrere hunderte Kilometer umher.

Der Wolf aus dem Rudel Werlte in Niedersachen gilt mittlerweile als territorial, da er über sechs Monate im selben Gebiet nachgewiesen wurde. Ein Wolfsterritorium hat durchschnittlich eine Größe von 200 Quadratkilometern. Er ist vor allem in der Hohen Mark nördlich der Lippe zwischen Reken und Haltern unterwegs.

Rudel bei Schermbeck hat Welpen

Im Kreis Wesel und Bottrop gibt es auch Wolfsnachweise. Zuständige Wolfberater können über Kameras, Kot- und Urinspuren und Sichtungen die Tiere nachweisen. Das territoriale Wolfspaar bei Schermbeck hat vier nachgewiesene Welpen. Weil die Tiere zu unterschiedlichen Zeiten das Rudel verlassen, ist die genaue Rudelgröße nicht bekannt.

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