Alle Bedingungen erfüllt: Caritas ist an den Gabelpunkt gezogen

hzTagespflege in Heek

Jahrelang stand das Obergeschoss des Fachmarktzentrums am Gabelpunkt leer. Jetzt ist dort die Caritas eingezogen. Doch dafür musste zunächst eine essenzielle Bedingung erfüllt werden.

Heek

, 17.02.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Jahrelang ist nichts passiert in der oberen Etage des Fachmarktzentrums am Gabelpunkt. Doch jetzt sind die 480 Quadratmeter wieder mit Leben gefüllt. Anfang Februar ist dort der Caritasverband Ahaus/Vreden offiziell eingezogen. Doch nicht nur im Obergeschoss hat sich einiges getan, auch außerhalb des Gebäudes, entlang der B70, gab es bauliche Veränderungen beziehungsweise Anpassungen.

Dinge, die Uwe Bröcker, stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Pflege der Caritas Ahaus/Vreden, aus verkehrstechnischer Sicht als „optimale Lösung“ bezeichnet. An zwei Stellen entlang der B70 wurde der Bordstein von Mitarbeitern der Firma Steinlage aus Ochtrup abgesenkt. So ist über den gepflasterten Vorplatz in einem Halbkreis die sichere An- und Abfahrt von Fahrzeugen bis unmittelbar vor das Gebäude möglich.

Bordsteinabsenkung war der Caritas sehr wichtig

Und das ist der Caritas wichtig. Oder anders gesagt: Die Caritas hatte noch während der Planungsphase die separate Zufahrt als Bedingung für den Umzug an den Gabelpunkt gemacht. Denn das Kontingent der Tagespflegeplätze wurde mit dem Umzug von 8 auf 18 Plätze erhöht.

An der Stelle, wo derzeit noch die sandige Fläche ist, sollen zeitnah Bodendecker und ein Baum für die optische Aufwertung gepflanzt werden.

An der Stelle, wo derzeit noch die sandige Fläche ist, sollen zeitnah Bodendecker und ein Baum für die optische Aufwertung gepflanzt werden. © Till Goerke

Und durch diese teilstationäre Lösung stehen täglich eben viele An- und Abfahrten auf dem Programm. „So können unsere Gäste jetzt direkt und in aller Ruhe vor der Tür aussteigen“, sagt Uwe Bröcker. Nebenbei werde so auch der fließende Verkehr auf der B70 nicht behindert.

Einige Verschönerungen sollen noch folgen

Zusätzlich zur Tagespflege haben auch die ambulante Pflege, ein großer Besprechungsraum, ein Werkraum sowie Büros für die Verwaltung ihren Platz im Obergeschoss gefunden. Ein paar aufhübschende Arbeiten werden demnächst auch noch vorgenommen. Vor dem Gebäude, versteht sich. In einem bereits angelegten Beet mitten auf dem Vorplatz sollen Bodendecker und ein Baum gepflanzt werden.

In der Woche vor dem Weihnachtsfest 2019 war der Vorplatz am Gabelpunkt noch eine große Baustelle. Gleiches galt seinerzeit auch noch für das Innere des Obergeschosses.

In der Woche vor dem Weihnachtsfest 2019 war der Vorplatz am Gabelpunkt noch eine große Baustelle. Gleiches galt seinerzeit auch noch für das Innere des Obergeschosses. © Till Goerke

Alles in allem war es ein gutes Zusammenspiel zwischen Caritas und Gemeinde. Letztere hatte die Möglichen einer Bordsteinabsenkung prüfen lassen. Und holte nach dem „Okay“ von Straßen NRW auch gleich noch die passenden Angebote ein. Bezahlt hat die Caritas. Doch wie viel?

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 400.000 Euro

Laut Uwe Bröcker beläuft sich das Gesamtvolumen auf etwa 400.000 Euro. Etwas mehr als ursprünglich geplant. „Wir mussten sehr hohe Brandschutzmaßnahmen einhalten. Das alles kostet natürlich.“ Dazu gehört auch eine Außentreppe am Gebäude, die im Fall der Fälle als Fluchtweg genutzt werden kann.

Mit Blick auf die geplante Langfristigkeit des Projekts sei das aber tragbar, so Uwe Bröcker. Aktuell bleibt nur noch eine „Baustelle“. Der stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Pflege sagt: „Wir könnten noch gut einige ehrenamtliche Helfer für die Betreuung gebrauchen.“ Wer Interesse hat, kann sich bei der Caritas unter Tel. (02561) 42090 melden.

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