Trotz Corona laufen die Planungen für das „Anradeln 2021“ in Heek (Bild aus 2019). © Gemeinde Heek
Radtourismus

„Anradeln 2021“: Planungen laufen, doch Event steht auf der Kippe

Das Heeker „Anradeln“ hat schon eine kleine Tradition. 2017 wurde das Event ins Leben gerufen. 2020 fiel es wegen Corona aus. Auch dieses Jahr wackelt die Veranstaltung wegen der Pandemie.

Wird es dieses Jahr etwas mit der vierten Auflage des beliebten „Anradelns“ in Heek? 2020 fiel das Event der Corona-Pandemie zum Opfer. Auch dieses Jahr sind die Vorzeichen nicht optimal. Dennoch laufen die Planungen. Und theoretisch könnte das „Anradeln“ sogar eine spezielle Einweihungsveranstaltung werden.

Aktuell gilt der Lockdown bis zum 7. März. Wie es danach weitergeht, ist offen. Die Pandemie bleibt dynamisch. Das macht es nicht einfacher, größere Events zu planen. Schließlich weiß aktuell niemand, ob so etwas überhaupt in absehbarer Zeit möglich sein wird. In Heek arbeitet man dennoch fleißig am Event „Anradeln 2021“.

Kooperation mit Legden

Im Ausschuss für Sport, Kultur und Tourismus sagte der Ausschussvorsitzende Christian Hilbring (CDU): „Wir hoffen natürlich das Beste. Ob dann allerdings schon wieder Kneipen öffnen dürfen, müssen wir sehen.“ Denn viel Zeit ist bis dahin nicht mehr – das Event soll am Pfingstmontag (24. Mai) steigen.

Und wie schon für 2020 geplant, soll das Event in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Legden erfolgen. Erste Gespräche haben darum laut Verwaltung auch schon mit der Tourist-Info im Dahliendorf stattgefunden. Gastronomiebetriebe seien allerdings noch nicht kontaktiert worden. Dies soll Anfang März geschehen.

Andere Kommunen kennenlernen

Kurz zur Erklärung: Auf festgelegten Routen abseits der Hauptstraßen können die Teilnehmer des Anradelns die Landschaft des Westmünsterlandes, die teilnehmenden Kommunen und die an dieser Aktion beteiligten Gastronomiebetriebe erkunden und kennenlernen.

Für dieses Jahr gilt: Die bereits 2020 geplante Route soll bestehen bleiben. Rund 50 Kilometer können so geradelt werden. Und sollte das Event trotz Corona stattfinden können, dann wäre es möglicherweise zugleich eine Einweihungsveranstaltung für das neue Knotenpunktsystem.

Denn es ist durchaus denkbar, dass bis zum Pfingstmontag die Hinweisschilder zum neuen Knotenpunksystem bereits aufgestellt sind. Dann könnte auch die Route des „Anradelns“ in Teilen mit dem neuen System erfahren werden und dieses praktisch inoffiziell eingeweiht werden.

Knotenpunktsystem im Münsterland:

  • soll das bisherige Rundroutennetz als touristisches System ersetzen.
  • auf Grundlage des bestehenden rot-weiß beschilderten Radverkehrsnetzes.
  • soll die notwendige Orientierung liefern – auch ohne Internetzugang.
  • Routen werden mit einer Nummernfolge abgefahren (Fahren nach Zahlen).
  • In den Niederlanden hat sich das „Fietsknooppuntennetwerk“ bewährt.
  • Projektträger: Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt, Warendorf und die Stadt Münster
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