Aus diesen Gründen überzeugt die DRK-Kita in Heek bei der Eröffnung auf Anhieb

hzKindergarten-Provisorium

Auf dem Papier ist sie nur ein Provisorium - die Kita in der Bült. Am Dienstagmorgen war die Eröffnung. Doch schon dabei zeigte sich, dass die Übergangslösung viel zu bieten hat.

Heek

, 06.08.2019, 16:32 Uhr / Lesedauer: 2 min

Von einem Provisorium kann man in Bezug auf den DRK-Kindergarten im Zweifamilienhaus mit der Nummer zwei in der Bült eigentlich nicht sprechen. Dafür hat die Kita zu viel zu bieten. Am Dienstagmorgen war die inoffizielle Einweihung - für Kinder und Eltern.

Denn bis der Bau des eigentlichen Kindergartens im Stroot fertiggestellt ist, dauert es noch bis zum Frühjahr 2020. Bis dahin sind die momentan 16 Kinder von ein bis sechs Jahren im gemeindeeigenen Gebäude in der Bült untergebracht.

Kita ist kindertechnisch noch nicht ausgelastet

Sechs Erzieherinnen, je drei in Voll- und Teilzeit, sind für die Betreuung zuständig. „Wir sind einfach froh, dass es jetzt losgeht“, sagt Leitungskraft Angelina Lis.

Ausgelastet ist die Kita mit 16 Kindern aber noch lange nicht. „Wir haben Platz für bis zu 30 Kinder. Darum nehmen wir auch noch für das laufende Kitajahr Anmeldungen gerne an“, sagt Verbundleiterin Gisela Kühlkamp.

Für Informationen und Anmeldungen können sich Eltern an die DRK-SSB gGmbH wenden. Per Telefon unter 0176/18029352 oder per E-Mail an drk-kita-heek@drkborken.de

Während sich die Kinder mit den zahlreichen Spielzeugen vergnügen, tauschen sich Eltern und Erzieherinnen angeregt aus. Von 9 bis 13 Uhr konnten Kinder und Eltern das Kita-Provisorium über zwei Etagen erkunden. Die regulären Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag jeweils von 7.30 bis 17 Uhr.

Die Kita bietet ein vielfältiges Angebot für Kinder

Über einen Bewegungsraum, ein „Atelier“, einen Gruppenraum, Schlafräume und einen Lesebereich hat die Kita all das zu bieten, was Kinderherzen begehren. Mit Blick auf die breitflächig verteilten Spielzeuge im Gruppenraum sagt Kühlkamp: „Man sieht, dass es den Kindern hier bereits gefällt.“

In den kommenden Tagen und gegebenenfalls Wochen startet dann die Eingewöhnungsphase. Das heißt, dass die Kinder die Kita zunächst zusammen mit den Eltern besuchen und erst nach und nach langsam die Trennung erfolgt. „Wir haben hier auch extra einen Aufenthaltsraum für die Eltern“, so Kühlkamp.

Aus diesen Gründen überzeugt die DRK-Kita in Heek bei der Eröffnung auf Anhieb

Die DRK-Kita in der Stroot, direkt neben dem EBM-Baumarkt, wird derzeit noch errichtet. Voraussichtlich im Frühjahr 2020 soll das Gebäude bezugsfertig sein. © Till Goerke

Wie lange die Eingewöhnungsphase dauert, ist von Kind zu Kind verschieden. „Es erfolgt immer im Dialog mit den Eltern“, stellt Angelina Lis klar. Je größer die Ablenkung für das Kind sei, desto besser gelinge die Eingewöhnung in der Regel.

Der Garten steht in wenigen Tagen für die Nutzung bereit

Da passt es doch gut, dass auch bald der Garten, der extra kindersicher eingezäunt wurde, in den kommenden Tagen zum Austoben bereitsteht. Sandkasten und Fahrzeuge stehen jedenfalls schon parat. „Es sind noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen, aber das ist schnell gemacht“, berichtet Kühlkamp.

„Die Endabrechnung erfolgt noch, aber es sieht gut aus.“
Herbert Gausling

Das Dachgeschoss und der Keller werden übrigens nicht von der Kita genutzt. „Im Keller befindet sich die Fahrradwerkstatt. Und bei einer Dachgeschossnutzung hätten wir baurechtliche Probleme bekommen“, erklärt Bauamtsleiter Herbert Gausling.

Positiv sei, so Gausling, dass der anvisierte Kostenrahmen von 50.000 Euro vermutlich eingehalten werden könne. „Die Endabrechnung erfolgt noch, aber es sieht gut aus.“

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