Ausbesserung der 100-Schlösser-Route kostet Heek ein Stange Geld

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Der Radtourismus genießt in Heek einen hohen Stellenwert. Und Heek ist Teil der 100-Schlösser-Route. Gute Radwege auf der Route sind unabdingbar. Darum wird jetzt viel Geld in die Hand genommen.

Heek

, 04.09.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sie gilt als die Königin der Radrouten im Münsterland – die 100-Schlösser-Route, die Adel und Ritterromantik erlebbar macht. Und auch die Dinkelgemeinde ist Teil dieser Route. Genauer gesagt des Westkurses. Und um die Attraktivität auf dieser Route im Heeker Gebiet zu wahren, nimmt die Gemeinde jetzt eine Stange Geld in die Hand.

Haus Horst in Ahle, Keppelborg, Hohes Haus und Langes Haus sind auf dem Westkurs als Sehenswürdigkeiten mit Blick auf Adel, Burgen und Herrensitze in Heek auf der Route ausgewiesen. Um die verschiedenen Sehenswürdigkeiten auf der 310 Kilometer langen Tour zu erreichen, ist das Fahrrad das erste Mittel der Wahl. Stichwort Fahrradtourismus.

Radwege sollen im guten Zustand sein

Und genau deshalb ist es im Sinne der Gemeinde, dass die Radwege auf dieser Route im guten Zustand sind. Deshalb soll jetzt, so der Plan, an zwei Stellen nachgebessert werden. An einer dritten Stelle ist das bereits passiert. Nämlich an der L573 zwischen den Ortsteilen im Zuge der Sanierung im Auftrag von Straßen-NRW.

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Für Radfahrer ist es jetzt durch die asphaltierten Stellen bis zur Fahrbahn deutlich leichter, die Straße zu überqueren. So wie auf Höhe der Brücke über den Donaubach. Diese Maßnahme kostete die Gemeinde keinen Cent. „Das war schon mal sehr gut für uns“, wie Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff in der jüngsten Sondersitzung des Rates sagte.

An zwei Stellen muss noch nachgebessert werden

Doch an zwei Stellen muss die Gemeinde trotz eines Förderbescheides über 23.300 Euro jetzt noch eine Stange Geld in die Hand nehmen, um die Attraktivität zu wahren. 43.000 Euro werden dementsprechend, so stimmte der Rat einstimmig ab, überplanmäßig im Haushalt 2020 zur Verfügung gestellt. „Das Ganze hat schon eine höhere Bedeutung“, so der Bürgermeister.

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Immerhin genießt der Radtourismus in Heek einen hohen Stellenwert. Dementsprechend sind auch Investitionen nötig, um diesem gerecht zu werden. Zwar war die Nummer mit den Kosten anders kalkuliert, aber angegangen wird die Sache nach dem Votum des Rates nun dennoch.

Kleine Strecke, aber hohe Kosten

Dabei sollen gut 400 Meter des Herrenweges bis zur Autobahnunterführung saniert werden. Bei Regen steht auf dem Weg viel Wasser. Wenig attraktiv für Radfahrer. Problem: Rund 60.000 Euro soll alleine diese Maßnahmen kosten. Stand jetzt. „Leider alles nicht sehr günstig“, so Weilinghoff. Zudem soll ein Pflasterweg im Hagen saniert werden.

Mit Blick auf die Auswirkungen auf das Klima ist festzuhalten: Durch die Maßnahmen werden ohnehin versiegelte Flächen erneuert. Doch durch die Verbesserung der Radwege wird natürlich die Mobilität mit dem klimaneutralen Radverkehr gefördert.

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