Beim Gottesdienst in Ahle bekommt jeder Besucher neun Quadratmeter Platz

Coronavirus

Auf dem Sportplatz in Ahle hat die Kirchengemeinde einen Freiluftgottesdienst gefeiert. Damit der nötige Corona-Abstand auch wirklich eingehalten wird, gab es eine kreative Lösung.

Heek

22.05.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle war Abstand halten angesagt.

Beim Freiluftgottesdienst in Ahle war Abstand halten angesagt. © Privat

Der Himmel geht über allen auf und besonders an Himmelfahrt gehört der Blick auch nach oben zum Himmel.“ Mit diesen Worten begrüßte Pastor Leyer die Besucher des ersten Freiluftgottesdienstes der Pfarrei Heilig Kreuz Heek. Viele waren auf den Sportplatz nach Ahle gekommen – den grünen Rasen unter sich, den blauen Himmel über sich und viel frische Luft und Platz zum Durchatmen um sich herum.

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Knapp 270 Menschen aus Heek, Nienborg und Ahle aber auch aus umliegenden Orten waren der Einladung gefolgt. Mitglieder des Pfarreirates und der Messdienerleiterrunde fungierten als Ordner und kümmerten sich um Begrüßung, Desinfektion, Einhaltung von Abständen und Vorschriften sowie die Zuweisung der Plätze.

Felder auf dem Sportplatz abgesteckt

Dafür waren auf dem Sportplatz Felder in der Größe von drei mal drei Metern abgesteckt, jeweils gesäumt von zwei Meter breiten Gängen. Jedem Besucher wurde ein Feld zugewiesen, in welchem er dann während der kompletten Messe verbleiben durfte. Sehr diszipliniert gingen alle Besucher mit den vorgeschriebenen Maßnahmen um, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung.

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Freiluftgottesdienst in Ahle

Der Freiluftgottesdienst in Ahle fand unter strengen Corona-Auflagen statt.
22.05.2020
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Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.© Privat
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.© Privat
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.© Privat
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.© Privat
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.© Privat
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.© Privat
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.© Privat
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.© Privat
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.© Privat
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.© Privat
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.© Privat
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.© Privat
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.© Privat
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.© Privat
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.© Privat
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.© Privat
Beim Freiluftgottesdienst in Ahle hieß es natürlich auch: Abstand halten.© Privat

Viele brachten eigene Sitzgelegenheiten, Picknickdecken oder Sonnenschirme mit.

Gesäumt von 14 Bannerabordnungen der Vereine aus Heek, Nienborg und Ahle und mit Blick auf das Heeker Gnadenkreuz, welches dieses Jahr nicht per Prozession sondern per Anhänger nach Ahle gebracht wurde, standen die Teilnehmer in ihren Feldern und beteten gemeinsam.

Der Abstand wurde unerheblich

Der eingehaltene Abstand wurde unerheblich, denn man war ja nicht allein. Benedikt Homölle begleitete die Messe mit Instrumentalmusik und trug so erheblich zur hoffnungsvollen Stimmung bei. Karin Oergel und Conny Scheipers wurden während des Gottesdienstes als neue Kommunionhelfer beauftragt und erhielten ihre Ernennungsurkunden von Pastor Leyer.

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Passend zum Schlusslied „Heaven is a wonderful place“ (Der Himmel ist ein wunderbarer Ort) war dann auch das Fazit der Besucher beim – wieder sehr disziplinierten – Verlassen des Geländes: Viele bedankten sich für diese Stunde der Besinnung, für den Schritt zurück in etwas Normalität. „Dieser Morgen gibt mir etwas vom alten Lebensgefühl zurück“, sagte eine ältere Besucherin.

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