Bordsteine am Gabelpunkt werden auf Wunsch der Caritas abgesenkt

Baumaßnahmen

Der Bürgersteig und die dazugehörige Fläche vor dem Einkaufszentrum am Gabelpunkt werden derzeit durch eine Straßenbaufirma umgestaltet. Das Ganze ist ein lang gehegter Wunsch der Caritas.

Heek

, 19.12.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bordsteine am Gabelpunkt werden auf Wunsch der Caritas abgesenkt

Den Bürgersteig haben die Mitarbeiter der Straßenbaufirma Steinlage aus Ochtrup bereits abgesenkt. Jetzt müssen noch die Pflasterarbeiten erfolgen. Bis zum Jahresende sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. © Till Goerke

Sandhaufen, rote Ziegelsteine, Rüttelmaschine, Frontlader und jede Menge Werkzeug liegen derzeit auf dem einstigen Bürgersteig an der B70, schräg gegenüber vom Restaurant Gabelpunkt. Drei Mitarbeiter der Straßenbaufirma Steinlage aus Ochtrup sind derzeit vor Ort auf Wunsch der Caritas Ahaus/Vreden im Einsatz.

Ihr Auftrag: Den Bordstein an zwei Stelle absenken und so eine An- und Abfahrt von Fahrzeugen ermöglichen. Diese sollen, wenn alles fertig ist, über einen gepflasterten Weg um ein Beet herum im Halbkreis bis unmittelbar vor den Eingang des Gebäudes am Gabelpunkt fahren können.

Der Bürgersteig ist gesperrt

Derzeit ist der Bürgersteig dementsprechend für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. „Wenn alles glatt läuft, geben wir diesen Ende der Woche wieder frei“, sagt einer der der Straßenbauarbeiter. Bis die Zufahrt und das Beet angelegt seien, werde es derweil noch etwas länger dauern. „Wir arbeiten zwischen Weihnachten und Neujahr. In diesem Zeitraum sollten wir das schaffen.“

Bordsteine am Gabelpunkt werden auf Wunsch der Caritas abgesenkt

Fußgänger und Radfahrer müssen derzeit ab Höhe der Bushaltestelle die andere Straßenseite benutzen. © Till Goerke

Und warum der ganze Aufwand? Anfang des kommenden Jahres zieht die Caritas in das 480 Quadratmeter große Obergeschoss des Einkaufszentrums. 18 Tagespflege-Plätze sollen dort, wo aktuell die Handwerker noch mit dem Trockenbau zu Gange sind, entstehen. Lange war jedoch die Frage der Zufahrt ungeklärt.

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Der Haupteingang des Gebäudeteils ist der B70 zugewandt

Denn der Haupteingang des Gebäudeteils ist nun mal der B70 zugewandt. Für eine leichtere An- und Abfahrt der Pflegepatienten hatte sich die Caritas daher eine eigene Zufahrt gewünscht und dies zur Bedingung für den Umzug gemacht. Dementsprechend nahm die Gemeindeverwaltung als Koordinator die Zügel in die Hand und klärte die Details mit Straßen NRW.

Bordsteine am Gabelpunkt werden auf Wunsch der Caritas abgesenkt

Auf dieser Fläche soll bis zum Jahresende das Rondell mit Zu- und Abfahrt auf Wunsch der Caritas entstehen. © Till Goerke

„Wir haben Angebote eingeholt und alles in die Wege geleitet“, sagt Bauamtsleiter Herbert Gausling auf Nachfrage. „So ein Projekt unterstützen wir als Gemeinde natürlich gerne. Die Caritas-Pflege ist immer eine gute Sache.“ Kosten seien der Gemeinde durch die Baumaßnahmen übrigens nicht entstanden.

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