Jetzt ist auch in einer Heeker Kita das Virus ausgebrochen. Zwei Massentests wurden durchgeführt. © Stephan Rape
Coronavirus

Corona-Ausbruch in Heeker Kita: Komplette Gruppe in Quarantäne

Jetzt ist auch in Heek das eingetreten, was schon zuvor in anderen Einrichtungen im Kreis passiert ist: In einer Kita ist Corona ausgebrochen. Massentests und Quarantäne sind die Folge.

Jetzt hat es auch eine Heeker Kita erwischt. Nachdem bereits in anderen Kindergärten im Kreis das Virus ausgebrochen ist, hat es nun auch die Dinkelgemeinde getroffen. Ausgangspunkt war die nachgewiesene Infektion einer Erzieherin. Zwei Massentests waren die Folge. Und nur einer lieferte ein erfreuliches Ergebnis.

Nachdem vor einigen Tagen bekannt wurde, dass eine Erzieherin der DRK-Kita „Wunderwerk“ in Heek positiv auf das Virus getestet wurde, veranlasste der Kreis umgehend einen Test der gesamten Gruppe „Sternensinger“. Ein übliches Vorgehen, um mögliche weitere Betroffene zu ermitteln und gegebenenfalls mittels Isolation die Infektionskette zu unterbrechen.

Weitere positive Fälle nachgewiesen

Das Ergebnis der ersten Massentests: Zwei weitere Erzieherinnen, ein Kind sowie eine so genannte „Alltagshelferin“ wurden positiv auf das Virus getestet. Konsequenz: Die gesamte Gruppe musste sich in Quarantäne begeben. Diese gilt, so sagt Kreis-Pressesprecher Karlheinz Gördes auf Anfrage, noch bis zum 8. März.

Dass es Mitte vergangener Woche einen weiteren Massentest in der Kita gab, ist darin begründet, dass die positiv getestete Alltagshelferin auch Kontakt zur zweiten Gruppe, den „Wolkenstürmern“ hatte. Um zu klären, ob sich das Virus in der Kita noch weiterverbreitet hat, ordnete der Kreis den zweiten Test an.

Zweiter Test als Vorsichtsmaßnahme

„Es war eine reine Vorsichtsmaßnahme“, wie Karlheinz Gördes klarstellt. Und dieser Test brachte dann am Freitag (26. Februar) ein erfreuliches Ergebnis. Alle Abstriche fielen negativ aus. Es musste keine weitere Quarantäne angeordnet werden.

Dessen ungeachtet sind derzeit in Heek 32 Personen (Stand 1. März) mit dem Virus infiziert. Am 23. Februar waren es noch 15. Innerhalb weniger Tage hat sich die Zahl also mehr als verdoppelt. Doch nur ein kleiner Teil davon ist der Heeker Kita zuzuordnen. Einen deutlich größeren Teil macht das Infektionsgeschehen in einer Flüchtlingsunterkunft aus. Dort gab es zuletzt laut Kreis Folgeinfektionen.

Für die Erzieherinnen und Kinder der „Sternensinger-Gruppe“ ist das Thema Corona übrigens nach dem Ende der Quarantäne erst mal erledigt. Es ist kein erneuter Massentest vorgesehen, wie der Kreis-Pressesprecher sagt. Der Grund: „Es liegt keine Virus-Mutation vor, darum wird nicht noch mal getestet.“

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