Gut gewappnet für den Start im Provisorium in der Kita

hzLeiterinnen der neuen Kita

Im August startet die neue DRK-Kita in der Stroot ihren Betrieb. Vor dem Start stellen wir die Kita-Leiterinnen Gisela Kühlkamp und Angelina Lis vor.

Heek

, 30.05.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der nächsten Woche steht der Spatenstich für die neue Heeker Kita in der Stroot an – doch die Vorbereitungen bei der neuen Kita-Leitung laufen schon lange. „Wir sind schon ganz gespannt“, sagt die künftige Verbundleiterin Gisela Kühlkamp. „Wir waren in die Planung involviert, haben unsere Änderungswünsche mit eingebracht.“

Seit 35 Jahren ist die Ahauserin als Erzieherin tätig, machte einen Abschluss in Betriebswirtschaft und ist seit 2013 Kita-Leiterin in Ottenstein. Inzwischen sind es zwei Ahauser DRK-Kitas, die sie leitet, nun kommt die dritte in Heek dazu. Ganz frisch als Leitungskraft dabei ist dagegen Angelina Lis. Im vergangenen Jahr schloss sie ihren Fachwirt in Erziehungswesen ab und schon übernimmt sie die Einrichtungsleitung der neuen Kita.

Vorerst nehmen die beiden ihre Arbeit in Heek in einem Provisorium auf, denn der Neubau wird nicht rechtzeitig zum Start des Kindergartenjahres am 1. August fertig. Für die beiden kein Problem. „Auch wenn es nur ein Provisorium ist, werden wir es uns angenehm einrichten“, sagt Lis. „Ich kann mir schon sehr gut vorstellen, wie wir das gestalten.“ Mit dem Standort in der Bült sind beide zufrieden: „Das große Außengelände wird eingezäunt und innen wird alles nach den Bedürfnissen der Kinder umgestaltet“, sagt Kühlkamp.

Erfahrung mit Provisorien

Und mit Provisorien hat sie schon ihre Erfahrung gemacht. Denn gleich in ihrem ersten Jahr als Kita-Leiterin in Ottenstein musste ebenfalls eine Übergangs-Behausung her. „Das war eine durchweg positive Erfahrung. Denn man kann gemeinsam mit den Kindern den Übergang erleben.“ So besichtigten die Kinder regelmäßig die Baustelle und wurden auch beim Umzug einbezogen, packten selbst ihre Kisten. „Das hat auch Vorteile“, so Gisela Kühlkamp.

Zunächst habe man manchen Eltern die Vorurteile nehmen müssen, aber auch die hätten die Übergangslösung positiv aufgenommen, sagt Gisela Kühlkamp. „Sonst zeigt man denen direkt die Einrichtung, das fehlt dann natürlich.“ Stattdessen können Eltern die DRK-Kita Zauberbaum in Ahaus besichtigen, um einen Eindruck zu bekommen. 17 Kinder in zwei Gruppen starten im August, weitere 8 kommen im Laufe des ersten Jahres dazu. Anmeldungen von Nachrückern sind aber weiterhin möglich.

Probleme bei der Personalsuche gebe es trotz des schwierigen Arbeitsmarktes keine. „Eine neue Kita ist für viele ein großer Reiz. Ein neues Team, ein neues Gebäude und ein neues Konzept, dass man selbst mitentwickeln kann“, erklärt Gisela Kühlkamp. „Zum größten Teil steht das Team.“

Frühstücksbüffet für die Kinder

Erst wenn es komplett sei, werde aber über die Schwerpunkte des pädagogischen Konzepts beraten, erklärt Angelina Lis. „Dann machen wir einen Teamtag und entwickeln gemeinsam die Schwerpunkte.“ „Ansonsten gelten natürlich unsere allgemeinen Grundsätze“, so Kühlkamp. Und das heiße vor allem: „Das Kind soll im Mittelpunkt stehen.“ Schon fest steht, dass es in der Einrichtung ein gesundes Frühstücksbüffet für alle Kinder gibt, das von einer Hauswirtschafterin zubereitet wird. Noch keine Entscheidung gebe es beim Mittagessen. „Da stehen wir in Gesprächen mit Caterern“, sagt die Verbundleiterin.

Sie will künftig zwischen den Ahauser Kitas und Heek pendeln. Ein Problem sei der ständige Wechsel zwischen den Kitas nicht. „Jetzt habe ich ja auch schon die Aufteilung zwischen zwei Kitas“, so Kühlkamp. „Außerdem werde ich feste Tage Heek haben, damit sich alle darauf einrichten können.“

Organisatorisch werde sie Angelina Lis viel Arbeit abnehmen. Schließlich würden die administrativen Aufgaben immer umfangreicher. „Dadurch kann sie sich mehr auf den Kita-Alltag konzentrieren.“ Mit dieser Arbeitsteilung fühlen sich die beiden gut gewappnet für den Start. Jetzt muss noch die Kita fertig werden.

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