Kanalsanierung geht in die letzte Runde

12.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Heek Zwei Männer in orangenen Signaljacken und mit einer großen weißen Karte in den Händen schreiten über die B 70 - von Gullydeckel zu Gullydeckel. Hier und da markieren sie die Zugänge zur Unterwelt mit pinkfarbener Sprühfarbe und machen sich Notizen: die Vorbereitungen für den Abschluss der Kanalsanierung.

Ohne dass die Fahrbahn hätte aufgerissen und der Verkehr umgeleitet werden müssen, ist das Gros der Arbeiten im Heeker Untergrund bereits erledigt - Dank des Inliner-Verfahrens: In dem durch Wurzeleinwuchs, Belastung durch Straßenschäden und Rohreinbrüche schadhaften Kanalsystem liegt inzwischen ein mit Kunstharz getränkter Schlauch - eine Art Rohr im Rohr. Was noch fehlt, sind punktuelle Schachtarbeiten, die die Mitarbeiter der Spezialfirma nach der gestrigen Bestandsaufnahme nun per Hand durchführen. Auch Kollege Roboter kommt noch in Einsatz, um Fräsarbeiten durchzuführen.

In rund sechs Wochen - und damit zügiger und vor allem unproblematischer als befürchtet - könnte die Kanalsanierung abgeschlossen sein, schätzt das Team des Heeker Bauamts. sy-

Das Frischwassernetz im Bereich der Bahnhofstraße/Ludgeristraße wird in diesen Tagen kontrolliert. Es kann zu leichten Beeinträchtigungen in der Frischwasserversorung kommen, teilt das örtliche Bauamt mit.

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