Verkehr

Kitabus für Nienborger Außenbereiche steht in den Startlöchern

Eltern aus den Bauerschaften Wext, Ammert, Wichum und Callenbeck wünschen sich einen Kitabus für ihre Kinder. Der Wunsch stieß in der Lokalpolitik auf offene Ohren. Jetzt wird es konkret.
Bald fahren die Kinder aus dem Nienborger Außenbereich mit dem Bus zur Kita. © picture alliance/dpa

Es kommt Bewegung in die Sache. Der von zahlreichen Eltern aus den Bauerschaften Wext, Ammert, Wichum und Callenbeck gewünschte Kitabus für ihre Kinder wird zur Realität. Die Rahmenbedingungen sind abgesteckt. Allerdings wirkt die Corona-Pandemie als Bremsklotz.

Im November 2020 wandte sich Franziska Lenting aus Wext mit einem Schreiben samt Unterschriftensammlung an die Verwaltung und Lokalpolitik. Die Idee der Eltern: Die Gemeinde stellt einen Bus zur Verfügung, der die Kinder zu Kita bringt und auch wieder abholt. Vor allem mit Blick auf den CO2-Ausstoß sei ein Bus umweltfreundlicher als Individualverkehr.

Der Wunsch wird zur Realität

Jetzt wird der Wunsch auch zur Realität. Allerdings nicht sofort. „Der Start ist zum nächsten Kitajahr“, berichtete Birgit Wüsten (DB) als Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Soziales in der jüngsten Sitzung. Wegen der ausschließlichen Notbetreuung bis zum 19. Februar war die Sache bis dato noch nicht notwendig.

Und auch wenn mittlerweile wieder reduzierte Betreuung vor Ort stattfindet, jetzt werden erst einmal die Anmeldebestätigungen der Kindergärten abgewartet. In den kommenden Wochen soll Klarheit herrschen. Klar ist schon, dass ein regionales Busunternehmen die Beförderung übernehmen wird.

Die Organisation liegt in den Händen der Eltern, die Gemeinde wird sich aber jährlich und pauschal mit 16.000 Euro an den Fahrtkosten beteiligen. So wie auch schon bei der Interessengemeinschaft aus Ahle/Averbeck. Dort nutzen rund 25 Kinder den Kindergartentransport.

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