Kreuzschule bleibt Kreuzschule

Namen für Verbundschule

HEEK Einen erfolgreich eingeführten Markennamen ändert man nicht. An diesem Marketing-Grundsatz hält auch die Gemeinde Heek fest: Die neue Verbundschule, die nach den Ferien ihren Betrieb aufnimmt, soll Kreuzschule heißen - genauso wie die renommierte Hauptschule der Dinkelgemeinde.

von von Sylvia Lüttich-Gür

, 01.07.2009, 00:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kreuzschule bleibt Kreuzschule

Die Kreuzschule bleibt Kreuzschule - erhält aber neben dem Haupt- auch einen Realschulzweig.

Vollständig heißt der Name "Kreuzschule, Gemeinschaftshaupt- und Realschule der Gemeinde Heek im Verbund". Dafür hat sich am Dienstagabend der Schulausschuss der Gemeinde einstimmig ausgesprochen. Wenn an diesem Mittwochabend auch der Rat seine Zustimmung gibt - das Gremium tagt ab 18 Uhr im Rathaus - , kann die Gemeinde neues Briefpapier und Schilder in Auftrag geben. Ursprünglich sollte die Schule, die zum neuen Schuljahr mit zwei Haupt- und zwei Realschulklassen ihren Betrieb aufnimmt, ein anderer Untertitel zieren: "Kreuzschule Heek, Haupt- und Realschule im Verbund". Diesem Wunsch der Schulkonferenz hat allerdings die Bezirksregierung widersprochen - aus formalen Gründen: Denn in einem Schulnamen müssen Schulform und Schulträger deutlich hervorgehen. "Wir kommen also nicht darum herum: Die Schule muss Gemeinschaftshaupt- und Realschule heißen, und ,Gemeinde Heek`  muss auch darin enthalten sein", brachte es Ausschussvorsitzender Bernhard Probst (CDU) auf den Punkt. Folglich bestehe gar kein Diskussionsspielraum. Das sah Schulleiterin Martina John allerdings etwas anders. Während der vielen Treffen mit Vertretern der anderen Verbundschulen im Land habe sie immer wieder gehört, wie wichtig es sei, die brandneue Schulform beim Namen zu nennen - einer Argumentation, der auch die Heeker Schulleitung einiges abgewinnen könne: "Wir würden es begrüßen, wenn der Verbund im Namen stünde", so John - ein Wunsch, den der Ausschuss erfüllt hat, auch wenn der Untertitel nun etwas lang ist, wie Ausschussvorsitzender Probst zu bedenken gab. Während der heutigen Ratssitzung geht es nicht nur um den Namen, sondern auch um den Architektenwettbewerb für den geplanten Um- und Anbau an der Kreuzschule, sowie um die Einrichtung eines Selbslernzentrums, das der Gemeinde überplanmäßig 18500 Euro kosten wird.

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