Neue Ballfangzäune bei RW Nienborg sind Teil einer Kettenreaktion

hzBaumaßnahme

Der Ball ruht wegen der Coronakrise. Sowohl im Spiel- als auch Trainingsbetrieb. Doch auf dem Gelände von RW Nienborg tut sich dennoch einiges, das mit dem Fußball in Verbindung steht.

Heek

, 19.11.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Noch immer hat die Corona-Pandemie das öffentliche Leben fest im Griff. So finden derzeit natürlich auch keine Fußballspiele oder Trainingseinheiten statt. Und obwohl der Ball derzeit ruhen muss, tut sich bei RW Nienborg einiges, das mit eben jenem Sport zu tun hat.

So waren am vergangenen Freitag (13. November) freiwillige Helfer des Vereins unter Anleitung von Mitarbeitern einer Fachfirma etliche Stunden im Einsatz, um an den Spielfelder Nummer drei und vier jeweils einen neuen Ballfangzaun zu installieren. Geliefert wurde das Material von einer Firma aus Gescher. „Nicht jeder Ball landet im Tor“, so der RWN-Vorsitzende Martin Mensing im Gespräch mit der Redaktion.

Verein zapft Fördertöpfe an

Und damit die Bälle nicht auf dem jeweiligen Nachbarplatz fliegen, waren die Ballfangzäune einfach eine notwendige Investition. Eine, für die RWN zum einen Fördergelder nutzte und zum anderen selbst in die Tasche griff. Der Gemeinde Heek sind durch die Maßnahme somit keine Kosten entstanden.

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Möglich sei das alles nur gewesen, weil das Projekt im Rahmen der Umsetzung des Regionalbudgets 2020, der Entwicklungsstrategie der LEADER-Region (Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden), maßgeblich gefördert wurde. So erklärt es der Klubvorsitzende. Es handelt sich dabei um eine 80-zu-20-Förderung. Wobei der Verein die 20 Prozent als Eigenanteil trägt. Bedenkt man, dass laut Martin Mensing alleine die Materialkosten bei etwa 6500 Euro liegen, ist das Ganze in Summe kein Pappenstiel.

Eine Kettenreaktion

Diese jüngste Maßnahme auf dem RWN-Gelände ist übrigens eine, die sich in die lange Liste derer einreiht, die in Zusammenhang mit dem unzureichend renovierten Platz Nummer zwei stehen. Die Kurzform: Auf Platz zwei läuft das Wasser nicht so ab, wie es sollte. Nach starken Regenschauern steht dort das Wasser. Spielen oder trainieren ist so nicht möglich.

Mitarbeiter einer Fachfirma waren im Einsatz und wurden von Freiwilligen des Vereins bei den Arbeiten unterstützt.

Mitarbeiter einer Fachfirma waren im Einsatz und wurden von Freiwilligen des Vereins bei den Arbeiten unterstützt. © Verein

Um gerade im Herbst und Winter die für die vielen Mannschaften dringend benötigte Ausgleichsfälle zu haben, wurde auf Platz vier mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde zuletzt eine neue Flutlichtanlage installiert. Und jetzt eben die neuen Ballfangzäune. Behoben ist damit zwar nicht das Problem auf Platz zwei, doch der Verein hat mehr nutzbare Spiel- und Trainingsfläche.

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„Wir sind einfach froh, dass wir das Projekt mit den Ballfangzäunen mit Fördergeldern umsetzen konnten“, so Martin Mensing. Und ganz abgeschlossen sind die Arbeiten auch noch nicht. Bis Ende November sollen auf den Zäunen noch Ballfangnetze installiert werden. „Die Einweihung verschieben wir aber natürlich auf die Zeit nach Corona“, so der Vorsitzende.

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