Mit dem symbolischen Spatenstich ist der Startschuss für den Bau der neuen Heeker DRK-Kita in der Stroot gefallen. Doch die Kinder müssen wohl länger als geplant ins Provisorium in der Bült.

Heek

, 12.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Endlich geht es los mit dem neuen DRK-Kindergarten in der Stroot. Am Freitagvormittag trafen sich Vertreter von Politik, Rotem Kreuz und die Investoren, um feierlich den ersten, symbolischen Spatenstich zu setzen.

Keramische Elemente sollen in die Fassade des Klinkerbaus einfließen, erläuterte Mitinvestor und Architekt Christian Tenhündfeld und zeigte sich auch ansonsten zuversichtlich: „Für uns ist das als Planer ein Meilenstein. Wir sind in einer ganz guten Jahreszeit, um das zu beginnen“, sagte er. Dem pflichtete auch Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff bei. „Ich bin guter Dinge, dass wir so, wie wir geplant haben, auch weiterplanen können und die DRK-Kita so auf die Zielgeraden bringen“, so Weilinghoff.

Kosten halten sich im Rahmen

Bis in die Winterphase müsse die Außenhaut stehen – ein realistisches Ziel, wenn es nach Gemeinde und Investoren geht. Mit welchen Kosten der Bau des Kindergartens genau zu Buche schlägt, wollte Mitinvestor Tenhündfeld nicht verraten. Nur so viel: „Die Kosten bewegen sich im Rahmen eines normalen, dreigruppigen Kindergartens“, ließ er durchblicken.

Der Bedarf sei gegeben, daran bestehe laut Bürgermeister Weilinghoff kein Zweifel. Allein fürs Provisorium wurden bereits 17 Kinder angemeldet und acht kommen im Laufe des Jahres hinzu.

50.000 Euro für Umbaumaßnahmen

Apropos Provisorium: Auch dort, in der ehemaligen Asylbewerberunterkunft in der Bült, seien die Umbaumaßnahmen bereits angelaufen, wie Yvonne Kortboyer vom Fachbereich Bauen und Planen der Gemeinde Heek erklärt. Rund 50.000 Euro fließen in den Umbau.

„Das klappt wirklich super mit dem Umbau, das läuft Hand in Hand“, freut sich Kortboyer. Besonderer Wert werde hierbei auf Sicherheit gelegt. „Die Sicherheitsstandards in einem Einfamilienhaus sind ganz anders als in einer Kita“, erklärt die Bauamtsmitarbeiterin.

Kita-Kinder bekommen Übergangsquartier in der Bült

Noch freie Kita-Plätze

Aber auch kindgerechtes Mobiliar, Spielgeräte für den Außenbereich und Spielzeug ziehen bald im Provisorium ein. „Auch das Team ist schon ganz gespannt, wie das aussehen wird und was wir da machen können“, sagt Gisela Kühlkamp, DRK-Verbundleiterin der neuen Kindertagesstätte. „Wir werden ungefähr mit fünf bis sechs Fachkräften in Voll- und Teilzeit arbeiten“, stellt Kühlkamp in Aussicht. Bis jetzt seien noch einige Plätze frei und interessierte Eltern können ihre Kleinen weiterhin anmelden.

Mitinvestor und Architekt Christian Tenhündfeld ließ durchblicken, bis wann das ambitionierte Bauprojekt für drei Kindergartengruppen beendet sein könnte. „Seinerzeit haben wir acht bis neun Monate taxiert und das braucht man auch“, so Tenhündfeld. Nicht vor dem Frühjahr kann die neue Kita also bezogen werden.

Ursprünglich hatte das Bauamt der Gemeinde mit einer Fertigstellung bis zum Winter dieses Jahres gerechnet. Entsprechend verlängert sich wohl auch die provisorische Unterbringung in der Bült. So lange wie nötig werde die Unterbringung im Provisorium andauern, versichert Yvonne Kortboyer.

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