Neues Gesicht für die Kreuzschule

Auftakt im Architektenwettbewerb

HEEK Wie die Kreuzschule zurzeit aussieht - davon haben sich die Vertreter von acht Architekturbüros aus Ahaus, Bochum, Lüdinghausen, Vreden und Senden gestern Nachmittag beim Ortstermin ein eigenes Bild gemacht. Wie sie künftig aussehen wird, das liegt nun an ihnen: Bis Ende August haben sie Zeit, den bedarfsgerechten Um- und Anbau der Schule, die künftig neben dem Hauptschul- auch einen Realschulzweig hat, zu planen.

02.07.2009, 16:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neues Gesicht für die Kreuzschule

Acht Architekturbüros aus dem Umkreis erarbeiten Konzepte, um die richtigen Weichen für die Zukunft der Kreuzschule zu stellen.

"Wir wollen den Architekten größtmögliche Freiheit lassen", so Bernhard Probst, Vorsitzender des Schulausschusses. Einzige Vorbedingungen für die Teilnehmer an dem begrenzten Architektenwettbewerb: Die Erweiterung der Schule muss sich in mehreren Bauabschnitten realisieren lassen und variabel auf die unterschiedliche Entwicklung der neuen Schule reagieren können. Bleibt die Schule vierzügig - so wie im neuen fünften Jahrgang - würden acht Klassen- und zwei Kursräume benötigt, bei Dreizügigkeit drei Klassen und zwei Kursräume. In jedem Fall würden ein zusätzlicher Raum für Naturwisssenschaften und ein Vorbereitungsraum sowie eine Mensa benötigt.

Probst und seine Kollegen zeigten sich gespannt, wie die Experten die Mensa realisieren werden - als eigenständigen Raum oder in Kombination mit der Aula. Die Verwaltung geht davon aus, dass die Schülerzahl in sechs Jahren auf 450 steigen werde. 150 bis 200 Jugendliche sollten gleichzeitig essen können.

Das Preisgericht, zu dem neben Schulleiterin Martina John, Schulamtsleiter Jürgen Lammers, Bauamtsleiter Mathias Pennekamp, Bernhard Probst und Reinhard Brunsch (SPD) Fachleute aus der Baubranche vertreten sind, entscheidet Ende September.

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