Neues Sportfeld für die Kreuzschule: Baustart noch in diesem Jahr?

hzBaumaßnahme

Der Schulhof der Kreuzschule soll grundlegend umgestaltet werden. So viel steht fest. Die Zeitschienen sind dabei noch nicht in Stein gemeißelt. Wohl aber bei einem Baustein des Konzeptes.

Heek

, 04.10.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Sanierung des Schulgebäudes der Kreuzschule wäre mit der sich aktuell noch in der Schwebe befindlichen Modernisierung der Sporthalle praktisch abgeschlossen. Bliebe noch die Sache mit der umfangreichen Umgestaltung des Schulhofes mit Blick auf das 2022 anstehende 50-jährige Jubiläum der Schule. Die gute Nachricht: Ein Baustein des Konzeptes ist jetzt zum Greifen nah.

Rund 530.000 Euro soll Stand jetzt die Umgestaltung des Schulhofes kosten. Vier Bauabschnitte mit unterschiedlichen Maßnahmen sind vorgesehen. Das Landschaftsarchitekturbüro Hoff hat auch auf Basis der Ideensammlung einer eigens gegründeten Schüler-AG ein Gesamtkonzept entwickelt. Dieses Konzept wurde bereits im Gemeinderat vorgestellt.

Baustein „Sportfeld“ soll vorgezogen werden

Im politischen Diskurs entstand dabei die Idee, den Baustein „neues Sportfeld“ im Zeitplan bis 2022 nach vorne zu ziehen. Die Idee dahinter: Durch die geplante Sanierung der Sporthalle ab April 2021 würde die komplette Sportfläche für den Sportunterricht temporär verloren gehen. Stattdessen könnte so das neue Tartan-Sportfeld genutzt werden. So es die Witterung zulässt.

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Und ungeachtet der Tatsache, dass die Sanierung der Sporthalle durch die jüngste Kostenexplosion von einer Millionen Euro extra erst mal auf Eis liegt, stimmte der Rat in seiner jüngsten Sondersitzung geschlossen dafür, den Bau des Sportfeldes vorzuziehen. Einhergehend damit beschloss der Rat, die dafür im Haushalt 2020 vorgesehenen Mittel um 100.000 Euro auf nun 150.000 Euro zu erhöhen.

Sportfeld würde Schulhof aufwerten

Zudem wäre das neue Sportfeld eine generelle Aufwertung des Schulhofes. Etwas, auf das die Verantwortlichen der Kreuzschule schon seit Jahren hinarbeiten. Heißt: Das Pausen-Areal soll an die notwendigen Anforderungen einer Ganztagsbetreuung angepasst werden. Denn die Schüler halten sich so deutlich länger auf dem Gelände auf. Attraktive Spiel- Aufenthalts- und Rückzugsräume seien darum besonders wichtig.

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Da wundert es nicht, dass die Idee der Priorisierung des Sportfeldes bei Schulleiterin Martina John auf offene Ohren stieß. Als „sehr wünschenswert“ bezeichnete sie gegenüber der Gemeindeverwaltung diesen geplanten Schritt. Zielmarke ist dabei übrigens noch dieser Winter. Zumindest was den Start der Arbeiten anbelangt.

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„Wir haben das Go aus der Politik“, führt Bauamtsleiter Herbert Gausling auf Anfrage aus. „Darum bereiten wir derzeit die Ausschreibung vor.“ Findet sich dann noch eine passende Firma, die auch noch zeitig Platz im Auftragsbuch hat, könnte die Sache tatsächlich noch in diesem oder Anfang nächsten Jahres angegangen werden.

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