Pfarrer Jost: der Heilige in Klumpen

Novum Klingelbeutel

25.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Heek Mit Friedrich Jost war ab 1848 einer der markantesten Pfarrer der Nienborger Kirchengeschichte tätig. Der «Heilige in Holzschuhen», wie der beliebte Geistliche von der Bevölkerung genannt wurde, predigte und unterrichtete in plattdeutscher Sprache. In der kirchlichen Verwaltung schien er sehr aktiv gewesen zu sein und führte auch den Klingelbeutel ein, 1850 ließ er das Pfarrhaus auf der Burg bauen. Bereits um das Jahr 1860 befasste er sich mit dem Neubau eines Gotteshauses, wozu die Gemeinde aber die Baukosten nicht aufbringen konnte. Jost selber soll für den Neubau der Kirche bis zu seinem Tod am 29. Januar 1891 insgesamt 40 000 Mark gespart haben. Er vermachte der Gemeinde sein ganzes Vermögen. Doch erst 1906 konnte der Neubau unter Pfarrer August Buschoff realisiert werden - gerade rechtzeitig, da nach einer Brandbeschädigung die alte Kirche längere Zeit nicht genutzt werden konnte und die Regierung deren Schließung angekündigt hatte.

Lesen Sie jetzt
Halterner Zeitung Kirchengemeinde Heilig Kreuz

Skandal: Kirchenmusiker Hans-Joachim Schüttke fälscht Zeugnisse und macht sich aus dem Staub

Halterner Zeitung Bürgerstiftung Heek-Nienborg

So clever kombiniert die Bürgerstiftung Blütenpracht, Naturschutz und ein paar Einkünfte