Platz am alten Feuerwehrgerätehaus: Umgestaltung rückt immer näher

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Der Platz am alten Feuerwehrgerätehaus in Heek hat die besten Tage hinter sich. Er soll umfangreich umgestaltet werden. So viel ist schon länger klar. Jetzt wird auch der Zeitplan konkreter.

Heek

, 29.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dass der Platzes am alten Feuerwehrgerätehaus zwischen B70 und der Zufahrt zum Edeka-Parkplatz mitten in Heek neu gestaltet werden soll, steht schon seit Monaten fest. Die politische und planerische Vorarbeit wurde geleistet. Doch lange war der Zeitplan der Umsetzung nicht klar. Jetzt wird es konkreter. Doch ein Fragezeichen bleibt.

Mitte der 2000er-Jahre wurde auf dem Platz eine Sitzecke und eine Wasserpumpe installiert. Letztere soll symbolisch an die Feuerwehrvergangenheit erinnern. Doch beides ist in die Jahre gekommen. Und nicht selten wird der Platz einfach als Parkplatz zweckentfremdet. Beide Aspekte sollen nach der Umgestaltung der Vergangenheit angehören.

Umgestaltungsplan ist ausgearbeitet

Das Landschaftsarchitekturbüro Hoff aus Essen hat bereits vor Monaten ein detailliertes Konzept erarbeitet. Dieses sieht unter anderem geschwungene Sitzbänke, einen Wasserlauf sowie ein Spielgerät vor. Wichtig: Die Wasserpumpe soll erhalten bleiben. Auch wurden Fördergelder beantragt.

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Der Förderbescheid liegt seit dem 11. Mai vor. Verteilt auf die Jahre 2021 bis 2023 erhält die Gemeinde so 169.000 Euro. Der Fördersatz beträgt 65 Prozent. Rund 265.000 Euro soll die Umgestaltung kosten. Doch die große Frage ist: Wann geht es los? Wann rückt die Baufirma an?

Die Ausschreibung der Arbeiten ist erfolgt

Die gute Nachricht: Die Ausschreibung der Arbeiten ist erfolgt, wie Bauamtsleiter Herbert Gausling auf Anfrage mitteilt. „Vergeben sind die Arbeiten aber noch nicht.“ Doch dies soll zeitnah erfolgen. „Danach stehen natürlich noch Gespräche mit der jeweiligen Firma an“, so der Bauamtsleiter.

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Doch läuft alles glatt, dann könnte es sogar noch in diesem Jahr mit den Arbeiten losgehen. Jedenfalls sind die Gesamtkosten der Maßnahme im Haushalt 2020 eingestellt. Die Finanzierung steht. Letztlich gehe es bei dem Start aber, so erklärt es Herbert Gausling, immer um sogenannte Abwägungsprozesse.

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So mache es beispielsweise wenig Sinn, Arbeiten anzufangen, die dann im Winter aufgrund der Witterung ruhen müssten. Doch der Bauamtsleiter ist mit Blick auf den Start vorsichtig optimistisch. „Die Wahrscheinlichkeit für den Start noch in diesem Jahr ist gegeben, aber natürlich ist das Stand jetzt nicht in Stein gemeißelt.“ Konkreter als noch zu Jahresbeginn ist das aber allemal.

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