30.000-Euro-Investition: RW Nienborg wünscht sich von der Gemeinde dritte Flutlichtanlage

Bauausschuss Heek

Der SC Rot-Weiß Nienborg wünscht sich eine dritte Flutlichtanlage. Die Kosten belaufen sich nach ersten Schätzungen auf 30.000 Euro. Doch macht die Gemeinde das Geld im Haushalt locker?

Heek

, 07.07.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
30.000-Euro-Investition: RW Nienborg wünscht sich von der Gemeinde dritte Flutlichtanlage

Blick auf das Vereinsheim im Eichenstadion sowie auf Teile von Platz eins und zwei. Der hintere Platz ist jener, der dem Klub seit Jahren schon Sorgen bereitet. © Markus Gehring

Der Wunsch und Antrag des SC Rot-Weiß Nienborg war in der Vergangenheit nicht nur einmal Thema in Bauausschuss und Gemeinderat. Der Klub wünscht sich eine weitere Flutlichtanlage auf den Fußballplätzen im Eichenstadion an der Ochtruper Straße.

Insgesamt hat der Klub fünf Flächen zur Verfügung. Davon sind derzeit jedoch nur drei Plätze von den Senioren-Fußballern nutzbar. Zwei der Plätze haben Flutlicht. Eigentlich würde das für den Spiel- und Trainingsbetrieb in den Wintermonaten reichen, doch der zweite Platz macht Ärger.

Der Spiel- und Trainingsbetrieb soll im Winter sichergestellt werden

„Schon seit Jahren haben wir da Probleme“, sagt der Klub-Vorsitzende Martin Mensing. Etliche Jahre liefen an diesem Spielfeld schon Sanierungsarbeiten. „Um den Spiel- und Trainingsbetrieb im Winter aber für alle zufriedenstellend zu sichern, wollen wir den Platz mit der Nummer vier richtig herrichten“, erklärt Mensing.

Und genau an dieser Stelle kommt der Antrag des Klubs an die Gemeinde ins Spiel. Derzeit nutzen nur die Jugendteams das Feld. Das Herrichten für den Seniorenspielbetrieb sei, so der Vorsitzende, kein großer Aufwand. Doch ohne Flutlichtanlage mache das natürlich wenig Sinn.

Kann eine mobile Flutlichtanlage die Lösung sein?

Eine erste Kostenschätzung der Firma Elanko aus Heek ergab eine Summe in Höhe von 30.000 Euro. Darin enthalten: neun LED-Flutlichtstrahler auf acht Flutlichtmasten.

Die CDU in Person von Mario Strehlow brachte den Vorschlag ein, ob übergangsweise nicht auch eine mobile Flutlichtanlage Sinn ergeben könne. Stichwort: geringe Kosten und weniger Belastung des Gemeinde-Etats. Die Verwaltung wird nun prüfen, ob dieser Vorschlag realisierbar ist.

Die Ausschuss-Mitglieder empfahlen davon unabhängig dem Rat, die Ausgaben im Haushalt 2019 zur Verfügung zu stellen und nach Freigabe der Gelder die Flutlichtanlage bis Mitte Oktober 2019 errichten zu lassen.

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