Sanierung der Nienborger Straße ist abrupt umfangreicher als geplant

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Die Sanierung der Nienborger Straße zwischen den Ortsteilen Heek und Nienborg ist im vollen Gange. Doch einige Teilarbeiten sind komplexer als zunächst gedacht. Wackelt jetzt der Zeitplan?

Heek

, 04.06.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit gut vier Wochen gibt es für Autofahrer kein Durchkommen mehr. Die Sanierung der Nienborger Straße (L 573) zwischen der Ortsteilen Heek und Nienborg im Auftrag vom Landesbetrieb Straßen.NRW ist im vollen Gange. Zwei Monate bleiben der ausführenden Firma aus Bramsche noch bis zur geplanten Fertigstellung. Wir haben beim Landesbetrieb nachgefragt, wie der Stand der Dinge ist. Und zwei der Antworten überraschen.

Dass die Sanierung der Fahrbahn sowie der beidseitigen Rad- und Gehwege dringend nötig ist, zeigt sich auf den ersten Blick. Uneben, holprig und eine arg ramponierte Asphaltschicht machen besonders das Fahrradfahren auf dem Teilstück zu einem ungewollten Abenteuer.

Wohlgemerkt: Auf einer Strecke, die von Radlern stets hoch frequentiert ist. Bonus für die Gemeinde: Die Kosten von rund 600.000 Euro trägt komplett der Landesbetrieb. Natürlich auch die der abrupt umfangreicheren Maßnahmen. Doch der Reihe nach.

Die Asphaltbefestigung wurde bereits abgefräst

Wer derzeit vom Kreisverkehr am Gabelpunkt kommend einen Blick auf die Nienborger Straße wirft, wird es direkt erkennen: Die Asphaltbefestigung auf der L573 wurde bereits abgefräst. Der erste wichtige Schritt für die geplante Sanierung der Fahrbahn. Dass die Arbeiten mit Ausnahme einer Seite des Radweges unter Vollsperrung erfolgen, liegt an der Größe der eingesetzten Maschinen. Stichwort Sicherheitsabstand.

Folgende Arbeiten stehen konkret an:

  • Sanierung der Fahrbahn
  • Erneuerung der Asphaltschichten beider Radwege
  • Betonsanierungsarbeiten und Erneuerung der Geländer beider Brücken
  • Behebung von Straßenschäden zwischen Stadthagen und Steinweg
  • Entschärfung des Kreuzungsbereiches mit der Bischof-Hermann-Straße besonders für Radfahrer (unter anderem Einfädlungsstreifen, Stop-Schild, Haltelinie)

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„In der Nienborg wird aktuell zudem die Rinnenanlage instand gesetzt“, berichtet Claudia Scholten von Straßen.NRW. Es wird also an vielen Stellen gleichzeitig gearbeitet, um den Zeitplan einhalten zu können. Dementsprechend wurden auch bereits die zu sanierenden Brückenbauwerke über den Donaubach und Dinkel freigelegt. „Diese können so nun saniert werden“, so Claudia Scholten.

Die Sache mit den Brücken ist komplexer als gedacht

Doch die Sache mit den Brücken scheint kniffeliger als angenommen zu sein. „Die Arbeiten an den Brücken sind etwas umfangreicher als gedacht, dadurch kommt es zu leichten Verzögerungen“, erklärt Claudia Scholten. Doch was bedeutet das für den Zeitplan?

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Die Antwort vom Landesbetrieb überrascht und ist doch positiv. „Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass wir weiterhin von einer Fertigstellung der Baumaßnahme Anfang August ausgehen können“, stellt Claudia Scholten klar.

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