Sanierung der St.-Peter-und-Paul-Kirche ist in luftiger Höhe angelaufen

Sanierungsmaßnahmen

Bis zur Hahn-Spitze ist der Turm der St.-Peter-und-Paul-Kirche in Nienborg hinter einem Baugerüst verschwunden. In schwindelerregender Höhe sind jetzt auch die Sanierungsarbeiten angelaufen.

Heek

, 21.04.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bis zur Spitze ist der Turm der St. Peter und Paul Kirche in Nienborg hinter einem Baugerüst verschwunden.

Bis zur Spitze ist der Turm der St. Peter und Paul Kirche in Nienborg hinter einem Baugerüst verschwunden. © Markus Gehring

Einige Woche sind ins Land gezogen, ehe die eigentlichen Sanierungsarbeiten an der St.-Peter-und-Paul-Kirche anlaufen konnten. Denn zunächst galt es, den Turm bis zur Hahn-Spitze komplett einzurüsten. Stück für Stück ließen die Mitarbeiter einer Dortmunder Firma das Stahlgerüst mittels Lastenzug in die Höhe wachsen. Jetzt ist eine Dachdeckerfirma aus dem Sauerland am Zuge.

Und das sorgt in dieser Krisen-Zeit natürlich für ein wenig Freude bei Pfarrer Josef Leyer. „Natürlich freut uns, dass die Arbeiten angelaufen sind“, so der Pfarrer im Gespräch mit der Redaktion. Arbeiten, die mit Blick auf die Bausubstanz dringend notwendig geworden sind.

Die Maßnahmen sind keine Schönheitsreparaturen

An einigen Stellen staut sich die Feuchtigkeit und greift die Fassade an. An anderen sind einzelne Verblendsteine im Mauerwerk kaputt. Auch das Schieferdach löst sich stellenweise auf. Von bloßen Schönheitsreparaturen kann man da nicht mehr sprechen. Pfarrer Josef Leyer verwendet den Begriff „substanzerhaltende Maßnahmen“.

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Diese seien in Nienborg lange vor sich hergeschoben worden. Der Wunsch selbst existierte hingegen schon deutlich länger. Jetzt nimmt das Bistum richtig Geld in die Hand, um die Schäden zu beheben. 615.000 Euro stehen im Raum. Davon übernimmt die Gemeinde Heilig Kreuz 50.000 Euro. Stolze 22.367,78 Euro stammen dabei aus dem Erlös des Pfarrfestes 2019. Die Differenz läuft über den Haushalt.

Aktuell sind Dachdecker im Einsatz

Derzeit sind Mitarbeiter der Dachdeckerfirma damit beschäftigt, die Schieferplatten auszutauschen. „Der gesamte Turm wird in Naturschiefer eingedeckt“, berichtet Josef Leyer. Sprich inklusive der vier kleinen Turmspitzen.

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Ob das Holz unter den Platten beschädigt ist, kann der Pfarrer nicht beantworten. „Wir hoffen natürlich nicht, aber im Moment weiß ich es nicht.“ Davon ab: Läuft alles nach Plan, dann sind die Sanierungsarbeiten bereits Ende 2020 abgeschlossen.

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