St.-Peter-und-Paul-Kirche: Kein Horror-Szenario unter den Schieferplatten

Sanierungsmaßnahmen

Die Sanierungsarbeiten der St.-Peter-und-Paul-Kirche in Nienborg sind im vollen Gange und schreiten trotz Corona-Krise gut voran. Und es gibt mit Blick auf die Bausubstanz gute Nachrichten.

07.05.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit Blick auf die Sanierungsarbeiten der St.-Peter-und-Paul-Kirche gibt es gute Nachrichten.

Mit Blick auf die Sanierungsarbeiten der St.-Peter-und-Paul-Kirche gibt es gute Nachrichten. © Markus Gehring

Der derzeitige Anblick der St.-Peter-und-Paul-Kirche in Nienborg ist zwar gewöhnungsbedürftig, doch die Sache wird für die Kirchengemeinde Heilig Kreuz einmal einen großen Mehrwert haben. Denn aktuell laufen die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten auf Hochtouren. Darum ist der Kirchturm seit Wochen hinter einem Baugerüst verschwunden. Und jetzt gibt es mit Blick auf die Bausubstanz erste gute Nachrichten.

Dass die Arbeiten dringend notwendig sind, hob Pfarrer Josef Leyer im Gespräch mit der Redaktion vor einiger Zeit bereits deutlich hervor. Der Pfarrer umschrieb die Arbeiten mit den Begriff „substanzerhaltende Maßnahmen“. So staut sich an einigen Stellen die Feuchtigkeit und greift die Fassade an. Einzelne Verblendsteine im Mauerwerk sind kaputt. Und das Schieferdach löst sich stellenweise auf.

Ist die Bausubstanz des Dachstuhls stark beeinträchtigt?

Wie es mit der Bausubstanz unter den Schieferplatten aussieht, war lange nicht klar. Morsches Holz? Instabile Statik? Offene Fragen, die mit Sorgen verknüpft waren. Vor allem mit Blick auf eine mögliche Erhöhung der Sanierungskosten, die sich nach Kalkulation des Bistums derzeit auf 615.000 Euro belaufen. Davon übernimmt die Gemeinde Heilig Kreuz übrigens 50.000 Euro. 22.367,78 Euro stammen dabei aus dem Erlös des Pfarrfestes 2019.

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Doch jetzt die gute Nachricht. Statisch relevante Bauteile des Daches seien nicht beeinträchtigt. Das teilt Gudrun Niewöhner von der Bischöflichen Pressestelle auf Anfrage mit. „Einzelne Schalungsbretter waren geschädigt und wurden denkmalgerecht ausgetauscht.“ Der 1906 errichtete Dachstuhl befinde sich in einem guten Zustand.

Die Arbeiten laufen trotz Corona-Krise weiter

Die Mitarbeiter der Dachdeckerfirma aus dem Sauerland, die derzeit vor Ort den Turm mit Naturschiefer neu eindecken, übermittelten die erfreulichen Neuheiten. Weiter Pluspunkt: Trotz der Corona-Krise schreiten die Arbeiten ohne Unterbrechung gut voran.

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„Die Arbeiten werden unter den vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen ausgeführt“, wie Gudrun Niewöhner sagt. Läuft weiterhin alles so, wie geplant, dann sind die Sanierungsarbeiten bereits Ende 2020 abgeschlossen.

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