Starkes Ergebnis: Weit über 100 Blutspender in der Dinkelgemeinde

DRK-Blutspende

Das Deutsche Rote Kreuz wird nicht müde zu betonen, wie wichtig Blutspenden sind – auch in und wegen der Coronakrise. In der Dinkelgemeinde wurde da jüngst ein ganz starkes Signal gesendet.

Heek

, 08.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die beiden jüngsten BLutspendentermine in der Dinkelgemeinde waren gut besucht.

Die beiden jüngsten Blutspendentermine in der Dinkelgemeinde waren gut besucht. © picture alliance/dpa

Die Blutkonserven werden knapp beim Deutschen Roten Kreuz (DRK). Das betonte jüngst auch Patric Nohe, Pressesprecher beim DRK in München. Bundesweit würden derzeit 15.000 Konserven täglich gebraucht. Der hohe Bedarf hängt auch mit der Coronakrise zusammen. Da ist das jüngste Spendenergebnis aus der Dinkelgemeinde genau das richtige Signal.


Als „gute Beteiligung“ bezeichnet Ralf Rohling, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins, das jüngste Zahlenwerk. Am 2. September in Heek im Eppingschen Hof spendeten 75 Personen Blut, darunter auch ein Erstspender. Einen Tag später in Nienborg in der Bischof-Martin-Grundschule waren es sogar 87 Spender, darunter zwei Erstspender. 162 Spender an zwei Terminen, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Krankenhäuser holen Operationen nach

Dazu muss man wissen, dass es in der Coronakrise auch Blutspende-Termine in Heek gab, zu denen nur knapp über 30 Personen kamen. Die Appelle des DRK scheinen ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben. Zumindest in Heek. Der DRK-Ortsverein unterstützte übrigens wie immer den Blutspendedienst West tatkräftig vor Ort.

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Laut Patric Nohe holen derzeit viele Krankenhäuser Operationen nach, die sie in der Hochphase der Coronakrise im Frühjahr verschoben hätten. Generelles Problem: Blutpräparate haben eine maximale Haltbarkeit von 42 Tagen. Darum sind kontinuierlich gut besuchte Blutspendentermine wichtig. So wie jüngst in Heek.

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