Warnung vor kleinen Klicks mit großer Wirkung

17.01.2008, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Heek Wie bewege ich mich sicher im Internet und welchen Gefahren sind meine Kinder dort ausgesetzt? In grid Salthammer und Ulrich Kolks vom Kommissariat Vorbeugung des Kreises Borken informierten Eltern und Lehrer zu diesem stets aktuellen Thema in der Kreuzschule.

Bei schätzungsweise sechs bis acht Milliarden Internetseiten - jeden Tag werden es etwa 30 000 Seiten mehr - gelte es, den Kindern Kompetenzen an die Hand zu geben, um den dort lauernden Gefahren aus dem Weg gehen zu können, so Kolks.

Themenschwerpunkte des Abends waren Nutzen und Risiken, Gefährdung und Abzocke sowie Hinweise und Tipps rund ums Internet. Zunächst galt es zu verdeutlichen, wie Kinder und Jugendliche das Internet überhaupt nutzen. Abhängig ist dies von Geschlecht und Alter der User (Benutzer).

Das stärkste Interesse liege genau dort, wo sich auch die größten Gefahren befinden: im Chat sowie im Datentransfer. Ein Kurzfilm über die Gefahren sexuellen Missbrauchs in verschiedenen Chatrooms machte deutlich, wie wichtig es ist, dass Kinder und Jugendliche sich nicht ohne klare Sicherheitsregeln in diesem Medium bewegen.

Auch das oft als "harmlos" betrachtete Herunterladen von Musik- und Filmdateien könne harte zivilrechtliche Strafen nach sich ziehen, da die dahinter stehende Industrie Schadenersatzforderung stelle und diese auch gegenüber den Nutzern durchsetze. Die von der Polizei vorgestellten Verhaltenshinweise für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu beachten, sei unabdingbar, um den Gefährdern keine Plattform für ihre illegalen Machenschaften zu geben und die Kinder zu schützen. Stellten Eltern oder Kinder beispielsweise fest, dass sich hinter einem so genannten "Chat-Freund" kriminelle Absicht verbirgt, sollten sie die Seite "abfotografieren" und die Daten möglichst umgehend zur Polizei bringen, so der Rat. www.klicksafe.de

www.bundespruefstelle.de

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