Warum vor der Erschließung der Ex-Hülsta-Fläche neue Stromkabel verlegt werden müssen

Baumaßnahme

Die Erschließung der Ex-Hülsta-Fläche soll in wenigen Wochen anlaufen. Doch zuvor müssen noch neue Stromkabel entlang der B70 verlegt werden. Der Grund dafür liegt auf der Fläche.

Heek

, 05.03.2020, 16:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
 Die Kabel werden von einer großen Trommel direkt in den ausgehobenen Graben eingelassen.

Die Kabel werden von einer großen Trommel direkt in den ausgehobenen Graben eingelassen. © Till Goerke

Die Erschließung der Ex-Hülsta-Fläche an der B70 rückt Stück für Stück näher. Die Arbeiten für das 82.000-Quadratmeter-Areal sind ausgeschrieben. Der Startschuss ist für Mitte Mai geplant. Doch zuvor muss noch eine wichtige Vorarbeit erledigt werden. Genau deshalb sind derzeit Mitarbeiter der Firma Albers aus Ahaus vor Ort im Einsatz.

Mit Hilfe eines Baggers werden Kabel von einer großen Trommel sowie Rohre in den gut ein Meter tiefer Graben entlang der Fläche an der B70 verlegt. Es sind 10KV-Kabel. Mit einem Horizontalbohrverfahren werden die Stromkabel unter der Stroot hindurch und bis zur Schniewindschen Fabrik neu verlegt.

Stromversorgungstrasse soll auf Gemeindegrund liegen

„Drei Wochen werden wir dafür wohl noch brauchen“, sagt einer der Mitarbeiter der Firma Albers im Gespräch mit der Redaktion. Dass überhaupt neue Stromkabel verlegt werden müssen, hat einen einfachen Grund. Bevor die Erschließung der Fläche beginnen kann, möchte die Gemeinde die Stromversorgungstrasse komplett auf Gemeindegrund wissen. Aktuell verlaufen noch Teile über die Ex-Hülsta-Fläche.

Die alte Leitung soll im Boden liegen bleiben und abgeklemmt werden. Das erklärt Bauamtsleiter Herbert Gausling. Zudem werden Leerrohre verlegt. „Falls dort später beispielsweise noch mal Glasfaserkabel verlegt werden sollen.“

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