Wasserburg Haus Horst erstrahlt nach Sanierung im neuen Glanz

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Die Wasserburg Haus Horst macht schon beim Anblick Ritter- und Adelsromantik erlebbar. Doch die Burg war in die Jahre gekommen. Darum wurde in den letzten zwei Jahren viel Geld investiert.

Heek

, 08.11.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Idyllisch, fast schon ein wenig verwunschen liegt die Wasserburg Haus Horst in der Bauernschaft Ahle an der Grenze zu Wessum. Das altehrwürdige Gebäude aus dem 16. Jahrhundert zählt natürlich zu den Sehenswürdigkeiten in der Dinkelgemeinde. Einst gegründet als Adelssitz ist es heute in Privatbesitz. Und um ein bisschen des einstigen Glanzes wiederherzustellen, wurde zuletzt richtig viel Geld in die Hand genommen.

Denn die Wasserburg war in die Jahre gekommen. Das Dach undicht, das Mauerwerk mit Fehlstellen und einer der Schornsteine zurückgebaut, da baufällig. Geheizt wurde mit Strom durch Nachtspeicherheizungen. Doch nach nun zweijähriger und kostspieliger Renovierung erstrahlt Haus Horst wieder in neuem Glanz.

Vieles wurde ausgebessert und modernisiert

Vom Keller bis zur Schornsteinspitze wurde die Außenfassade instandgesetzt. Das Mauerwerk in Kellerhöhe wurde ausgebessert, der Rest bis zum Dach wurde neu verfugt. Der fehlende westliche Schornstein wurde wieder aufgemauert, die Dachbalken ausgebessert und das Dach neu eingedeckt. Die Elektroheizung wurde ausgetauscht gegen eine umweltfreundliche Hackschnitzelheizung, die mit den Abfällen aus dem zugehörigen Brennholzbetrieb befeuert wird.

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Und zu guter Letzt wurde vor wenigen Wochen auch noch die Gräfte um die Burg herum vom Schlamm befreit, so dass der Charakter der Wasserburg wieder voll zur Geltung kommt. Knapp 500.000 Euro habe das Ganze gekostet, wie Eigentümer Michael Wolfering mitteilt. Die Denkmalförderung der Bezirksregierung Münster habe sich an den Kosten mit bis zu 20 Prozent beteiligt. Und das Ergebnis könne sich jetzt sehen lassen, wie Familie Wolfering findet.

Wasserburg ist ein schönes Ausflugsziel

Im Zweiten Weltkrieg diente das Haus Horst als Wohnstätte für evakuierte Familien aus Ahaus, später auch als Verwaltungsgebäude der Gemeinde Heek. Heute wird die Wasserburg durch den Privatbesitz als Wohnhaus genutzt und kann nicht besichtigt werden, doch ein lohnendes Ausflugziel ist die Burg allemal. Schließlich taucht man schon allein durch den bloßen Anblick ein wenig in die Ritter- und Adelsromantik ein.

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Und gerade in Zeiten von Corona, in denen das Freizeitvergnügen durch die Coronaschutzverordnung ohnehin stark eingeschränkt ist, kann ja eine Radtour eine schöne Abwechslung darstellen.

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