Im van Oerschen Wald soll ein Trimm-Dich-Pfad entstehen, so alles glatt läuft. © Till Goerke
Sport

Wegen Corona: Trimm-Dich-Pfad im van Oerschen Wald geplant

Wegen Corona zieht es viele Menschen in die Natur. Individuelle Fitnessprogramme sind im Trend. Darum soll jetzt im van Oerschen Wald ein Trimm-Dich-Pfad entstehen. Wenn alles glatt läuft.

Es ist kein Wunder: In Zeiten von Corona liegen individuelle Fitnessprogramme mehr denn je im Trend. Dazu gehören auch die sogenannten Trimm-Dich-Pfade, die es in Deutschland bereits seit den 60er-Jahren gibt. Jetzt soll ein solcher Pfad auch im van Oerschen Wald entstehen. Doch zuvor muss eine wichtige Voraussetzung erfüllt sein.

In einigen Kommunen werden die Trimm-Dich-Pfade sogar zur Gesundheitsförderung eingesetzt. Und in Zeiten von Corona und wenig alternativen Sportmöglichkeiten sind die Pfade ohnehin eine willkommene Abwechslung an der frischen Luft.

Holzgeräte und bis zu 15 Stationen

Darum will die Heeker Verwaltung jetzt auch einen solchen Trimm-Dich-Pfad ins Leben rufen – mit Holzgeräten und 10 bis 15 Stationen. Auch QR-Codes auf den Schildern wie beim Trimm-Dich-Pfad des SV Heek sind denkbar. Die exakte Route steht noch nicht fest.

Denn erst mal müssen Fördergelder fließen. Ob eine Realisierung ohne diese erfolgen würde, ist fraglich. Bis Anfang März können noch über das Regionalbudget der Leader-Region Ahaus-Heek-Legden Fördermittel für Kleinprojekte beantragt werden. Genau das soll jetzt erfolgen.

Verwaltung hofft auf Fördergelder

„Wir hoffen sehr, dass wir berücksichtigt werden“, so Heidi Schiller von der Gemeindeverwaltung in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Sport, Kultur und Tourismus. Und: „Der Flächen-Eigentümer hat im Gespräch bereits sein mündliches Einverständnis für das Projekt erteilt.“

Übrigens können über das Regionalbudget Kleinprojekte bis 20.000 Euro schnell und unkompliziert realisiert werden. Bei einer Bewilligung müsste die Gemeinde einen Eigenanteil von 20 Prozent, sprich 4000 Euro, tragen. Dafür gab die Lokalpolitik schon einstimmig grünes Licht. Die Idee stieß parteiübergreifend auf offene Ohren.

Parcours soll auch Tourismus ankurbeln

Der anvisierte Ort ist laut Verwaltung übrigens ideal, da auch Schulen und Kitas den Pfad gut erreichen und nutzen könnten. Zudem soll der Pfad den Tourismus ankurbeln. Denn: Sportler und Familien aus dem Umland würden attraktive Wanderwege suchen und könnten das Angebot in Heek nutzen. Und perspektivisch auch die Gastronomie vor Ort aufsuchen.

Einigkeit besteht übrigens noch nicht darüber, wie denn der Pfad bei einer Realisierung benannt werden könnte. Arnold Terliesner (SPD) stieß die Debatte an: „Gibt es nicht einen pfiffigeren Namen als Trimm-Dich-Pfad, der auch junge Menschen anspricht?“ Jetzt läuft die Namenssuche. Ergebnis offen.

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