Wegen Corona: Gewerbeschau in der Dinkelgemeinde wackelt kräftig

hzGewerbeschau 2020

Großveranstaltungen sind wegen der Corona-Krise bis zum 31. August 2020 verboten. Die Gewerbeschau in Heek soll am 27. September über die Bühne gehen. Könnte klappen, doch sicher ist das nicht.

Heek

, 29.05.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Neun Jahre ist es jetzt her, dass die letzte Gewerbeschau in der Dinkelgemeinde stattfand. Dieses Jahr sollt es wieder so weit sein. Am 27. September soll am zentralen Veranstaltungsort im Gewerbegebiet Heek-West die große Schau über die Bühne gehen. Doch tut sie das angesichts der anhaltenden Corona-Krise tatsächlich?

„Ob wir die Schau tatsächlich durchführen können, müssen wir sehen“, sagte Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff diesbezüglich im jüngsten Sport- und Kulturausschuss. Bitter wäre ein Ausfall allemal. Immerhin hat die Gemeinde für das Event 35.000 Euro in den Haushalt 2020 eingestellt. Die wesentlichen Planungen für die Veranstaltung sind sogar bereits abgeschlossen.

Die Gewerbeschau ist ein großes Event für Heek

Das Gerüst steht. Viele Firmen haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. 100 sollen es einmal werden. Ein großes Event für die ganze Gemeinde. Doch wie ist jetzt ganz konkret der Stand der Dinge? „Wir haben das jetzt wegen der Corona-Pandemie auf Standby gesetzt“, berichtete Weilinghoff in der Ausschusssitzung.

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Will heißen, dass sich die Planer der Gewerbeschau, unter anderem Jürgen Lammers von der Gemeindeverwaltung und Julian Efker von der Firma 2G, die Gewerbevereinsvorsitzende Susanne Tombrink und Bürgermeister Franz Josef Weilinghoff sich darauf geeinigt haben, die weiteren Planungen vorsichtig anzugehen.

Wie es weitergeht, steht noch in den Sternen

Alle Gewerbetreibenden seien über dieses Vorgehen informiert worden. „Was macht es für einen Sinn, weiter alles durchzuplanen, wenn wir nicht mal wissen, wann wieder Großveranstaltungen erlaubt sind?“, merkte der Bürgermeister in der Sitzung an.

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Stand jetzt sind Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020 verboten. Doch natürlich ist derzeit nicht absehbar, ob dieses Verbot noch mal ausgeweitet wird oder nicht. „Ich persönlich würde die Gewerbeschau gerne umsetzen, aber uns sind die Hände gebunden“, bezog der Bürgermeister klar Stellung.

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Doch eines ist auch klar: Ewig können die Verantwortlichen mit einer Entscheidung nicht warten. Irgendwann muss es heißen Top oder Flop. „Wir wissen, dass wir die Entscheidung nicht endlos hinauszögern können“, so Weilinghoff.

Darum habe man sich darauf verständigt, dass Anfang Juni eine abschließende Entscheidung gefällt werden soll. Wie auch immer diese dann aussehen mag.

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