Wilddiebe in Ahle: Fälle häufen sich

Jagdgemeinschaft setzt Belohnung aus

25.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Heek Die Pächter der Jagdgemeinschaft «Ahle-Süd» sind entsetzt über sich häufende Fälle offensichtlicher Wilddieberei. Aktuellster Vorfall: der Fund eines angeschossenen und verendeten zweijährigen Rehbocks, der am Mittwochmorgen zwischen Wiesbachtal und Dapperkamp in Ahle-Süd entdeckt worden ist. Und das ist kein Einzelfall, wissen die Jäger, denn: In den vergangenen beiden Jahren wurden bereits sieben Rehe gefunden, die Einschüsse von Kleinkaliberwaffen aufwiesen. Die beschossenen Rehe befanden sich im Brinkhook (Bereich der Windkraftanlagen). Etliche gefundene Projektile sind sichergestellt und der Kriminalpolizei Gronau übergeben worden. Zusätzlich zu den ermittelnden Behörden hofft die Jagdgemeinschaft nun auf die Aufmerksamkeit der Bevölkerung bei der Aufdeckung der möglichen Wilddiebe. Die Jagdgemeinschaft hat für sachdienliche Hinweise eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgesetzt. Das betroffene Jagdrevier «Ahle-Süd» erstreckt sich entlang der Bundesstraße 70 zwischen Ahaus und Heek und reicht bis zum Düster- mühlenweg in Heek. mel Hinweise auf mögliche Täter nimmt die Kriminalpolizei in Gronau (Hauptkommissar Tino Fahle) unter Tel. (0 25 62) 9 26 46 10 entgegen. Die Angaben werden vertraulich behandelt.

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