Abriss der früheren Fundgrube Herbern - Was kommt dort hin?

hzBauplanung in Herbern

Seit Anfang der Woche „knabbert“ sich ein Abrissbagger durch die Außenwände der ehemaligen Herberner Fundgrube an der Münsterstraße. Eine Folgenutzung für das Gelände ist geplant.

Herbern

, 12.09.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

In der kommenden Woche soll der ehemalige Haushaltswarenladen der Familie Stentrup dann Geschichte sein. Er soll einer in Herbern dringend benötigten Einrichtung Platz machen, wie CDU-Bürgermeisterkandidat Thomas Stohldreier im Gespräch mit unserer Redaktion berichtet. Nämlich einer Tagespflege-Einrichtung.

Von 1990 bis einschließlich 2017 hatte die Herberner Fundgrube mit ihrem Sortiment an alten und neuen Waren ihren Standort an der Münsterstraße, bevor die Gemeinde das Gebäude als Flüchtlingsunterkunft erworben hatte. Nun werden die Mauern, die bestimmt ganz viele Geschichten der vergangenen Jahrzehnte erzählen könnten, dem Erdboden gleichgemacht.

Der Abriss soll in der 38. Kalenderwoche beendet sein.

Der Abriss soll in der 38. Kalenderwoche beendet sein. © Claudia Hurek

„Wir werden rund eineinhalb Wochen benötigen“, so Benedikt Spinne, Chef des gleichnamigen Abbruchunternehmens aus Nordkirchen. „Rund 800 Tonnen Bauschutt, Metall, Holz, Kabel und einiges mehr werden wir dann fachgerecht entsorgt haben.“

Um einen für die Nachbarschaft gefahrlosen Abriss zu garantieren, wird die linke Seite des Hauses durch ein Dachdecker-Unternehmen vorbereitet, da der Giebel bereits seit vielen Jahren eine deutliche Neigung zum Wohnhaus der direkten Nachbarn aufweist. „Wir wollen ja nicht, dass dort etwas Unplanmäßiges passiert und überlassen diesen Teil einem Fachmann, der die Steine einzeln entfernen wird“, erklärt der Firmenchef.

Lesen Sie jetzt