Ascheberg rechnet mit weiteren Geflüchteten - Wohnraum dringend gesucht

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Ein geflüchtetes Mädchen isst Nudeln.
Die Gemeinde Ascheberg rechnet mit weiteren Zuweisungen von Geflüchteten und sucht daher dringend nach Wohnraum (Symbolbild). © picture alliance/dpa
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Auf ihrer Internetseite fordert die Gemeinde Ascheberg Immobilienbesitzer Ende September erneut dazu auf, leer stehende Wohnungen und Häuser zu melden. „In den nächsten Wochen werden dringend weitere Unterkünfte für Menschen aus verschiedenen Ländern in Ascheberg, Davensberg und Herbern benötigt“, schreibt die Gemeinde dort.

Mit Stand Dienstag (4. Oktober) befinden sich insgesamt 317 Geflüchtete in gemeindlichen oder privaten Unterkünften in der Gemeinde. 168 dieser Menschen stammen aus der Ukraine. Noch immer kämen neue Geflüchtete aus der Ukraine, erklärt Fachbereichsleiter Helmut Sunderhaus aus der Gemeindeverwaltung. Doch auch aus anderen Ländern kämen immer neue Zuweisungen.

Aktuell sind diese Menschen in 9 gemeindeeigenen Unterkünften und 19 Mietobjekten untergebracht. Aktuell seien alle in Ascheberg angekommenen Personen versorgt. Man sei aber in Gesprächen für weitere Mietobjekte. Wie viele insgesamt aktuell noch benötigt würden, könne er aber nicht sagen, so Sunderhaus. „Der Winter steht vor der Tür, der Krieg in der Ukraine wird weitergehen und die weiteren globalen Krisenherde werden die Zahl der Geflüchteten weiter steigern.“

Wer Häuser, Wohnungen oder sonstige Unterkünfte zu vermieten hat, kann diese direkt unter ukraine@ascheberg.de oder Tel. (02593) 609 5555 melden. Die Schließung von Turnhallen soll so lange wie möglich vermieden werden. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass diese in Zukunft als Unterkünfte genutzt werden müssen.

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