Dr. Bert Risthaus wechselt zum DRK des Kreises Coesfeld. Vor einem Jahr hat der 49-Jährige angekündigt, dass er sich nicht noch einmal als Bürgermeister-Kandidat aufstellen lassen will. © Mario Bartlewski (A)
Rathaus Ascheberg

Ascheberger Bürgermeister Risthaus wechselt zum DRK-Kreisverband in Coesfeld

Der Ascheberger Bürgermeister Dr. Bert Risthaus wird am 1. November beim DRK-Kreisverband in Coesfeld anfangen. Das hat der Kreisverband am Montagnachmittag bestätigt.

Fast genau ein Jahr ist es her, da hat Dr. Bert Risthaus unter Tränen erklärt, dass er nicht mehr als Bürgermeister der Gemeinde Ascheberg bei der Kommunalwahl 2020 antreten wird. Er wolle sich beruflich verändern. Und das könnte man besser mit Ende 40 als mit Mitte 50, hatte Risthaus seinerzeit erklärt. Lange war nicht klar, wie diese berufliche Zukunft für den 49-Jährigen Juristen aussieht. Doch nun gibt es Klarheit.

Dr. Bert Risthaus, wird ab dem 1. November beim Deutschen Roten Kreuz-Kreisverband (DRK) Coesfeld arbeiten. Das teilte der Kreisverband am Montagnachmittag in einer Pressemitteilung mit.

Stelle mit juristischem Schwerpunkt

„Das DRK ist in den letzten Jahren aufgrund der Entwicklungen im Kita-Bereich, im Rettungsdienst und ebenso in den anderen Aufgabenbereichen stark gewachsen“, heißt es dort. Besonders im Kita-Bereich ist das DRK mit zahlreichen neuen Standorten im Kreis Coesfeld heute der wichtigste freigemeinnützige Träger im Kreisgebiet geworden.

Aus diesem Grund halte das Präsidium des Kreisverbandes eine personelle Verstärkung der Kreisgeschäftsstelle mit juristischem Schwerpunkt für zwingend notwendig. Dabei ist die Wahl auf den noch amtierenden Ascheberger Bürgermeister und Juristen Dr. Bert Risthaus gefallen.

Risthaus wird DRK-Vorstand in rechtlichen Fragen beraten

DRK-Vorstand Christoph Schlütermann freue sich, dass es gelungen sei, mit Dr. Risthaus einen Mitarbeiter gefunden zu haben, der sich voll mit den Zielen des DRK identifizieren kann und dem Wohl der Menschen im Kreis Coesfeld dienen will.

„Dr. Risthaus verfügt über eine hohe fachliche Kompetenz und umfangreiche Erfahrungen aus der freien Wirtschaft sowie als hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Ascheberg. Der 49-jährige Volljurist wird den Vorstand in allen rechtlichen Fragen sowie als allgemeiner Vertreter in Leitungsaufgaben unterstützen“, so Schlütermann.

„Herr Risthaus freut sich besonders auch auf die enge Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt im DRK. Das DRK ist sich sicher, die richtige Person für die weitere Zukunftsentwicklung des DRK gefunden zu haben.“

Risthaus ist seit 2009 Bürgermeister der Gemeinde Ascheberg

Risthaus hat selbst immer wieder betont, dass vor allem die Entwicklung der Kitas in der Gemeinde Ascheberg zu den Höhepunkten seiner Amtszeit gehörten. Er wolle seine Erfahrungen als Jurist in der anwaltlichen Kommunalberatung einsetzen, erklärte er zu seinen beruflichen Zukunftswünschen.

Nun hat er sich für die neue Tätigkeit beim DRK entschieden. Seit 2009 ist Risthaus Bürgermeister der Gemeinde Ascheberg. In seiner zweiten Amtszeit, die 2014 begann, wurde er ohne einen Gegenkandidaten wiedergewählt.

Risthaus übernimmt neue Aufgaben ab November

Vor seiner Tätigkeit als Bürgermeister arbeitete der gelernte Jurist von 2004 bis 2009 als Referent des Landrats für den Kreis Coesfeld. Risthaus ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Er wohnt mit seiner Familie in Ascheberg. Ab dem 1. November wird der 49-Jährige seine neuen Aufgaben im DRK-Kreisverband Coesfeld in der Kreisgeschäftsstelle wahrnehmen.

Zusammen mit seinen Ortsvereinen beschäftigt das DRK im Kreis Coesfeld über 1000 hauptamtliche Mitarbeiter. Damit ist er der umsatzstärkste Kreisverband in ganz Westfalen-Lippe.

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Redaktion Werne
Studium der Sportwissenschaft. Nach dem Volontariat bei Lensing Media zunächst verantwortlich für die digitale Sonntagszeitung, nun in der Lokalredaktion Werne der Ruhr Nachrichten.
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Gebürtige Münsterländerin, seit April 2018 Redakteurin bei den Ruhr Nachrichten, von 2016 bis 2018 Volontärin bei Lensing Media. Studierte Sprachwissenschaften, Politik und Journalistik an der TU Dortmund und Entwicklungspolitik an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt arbeitete sie beim Online-Magazin Digital Development Debates.
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