Baugebiet Breilbusch in Ascheberg geht drei Wochen früher an den Start

Wohnbaugebiet Ascheberg

Die Bauarbeiten im neuen Wohnbaugebiet Breilbusch in Ascheberg sind drei Wochen früher als ursprünglich geplant gestartet. Dort entstehen 48 Baugrundstücke.

Ascheberg

22.09.2020, 10:36 Uhr / Lesedauer: 2 min
Über die Bauarbeiten am Baugebiet Breilbusch informierten sich (v.l.): Marcel Geulen, Markus Klaverkamp, Christian Scheipers, Bürgermeister Bert Risthaus und Frank Spliethofe. Gemeinde Ascheberg.

Über die Bauarbeiten am Baugebiet Breilbusch informierten sich (v.l.): Marcel Geulen, Markus Klaverkamp, Christian Scheipers, Bürgermeister Bert Risthaus und Frank Spliethofe. Gemeinde Ascheberg. © Gemeinde Ascheberg

Nachdem sich die Baufirma ETS aus Senden in der vorletzten Woche am Breilbusch eingerichtet hat, starteten direkt am vergangenen Montag (14. September) die Kanalbauarbeiten. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus war am Freitag persönlich vor Ort, um sich über den Baustart und den Bauablauf zu informieren. „Ich bin positiv überrascht, dass die von der Ascheberger Grundstücksentwicklungsgesellschaft beauftragte Baufirma so kurzfristig mit den Kanal- und Straßenbauarbeiten gestartet ist“, sagt Risthaus. „Damit liegen wir rund drei Wochen vor dem ausgeschriebenen Baubeginn.“

Einschränkungen für Anwohner sollen so gering wie möglich sein

„Die Schmutzwasserkanalisation für das Baugebiet wird direkt am Kanalbestand in der Straße Breil an zwei Stellen angeschlossen. Bevor die eigentlichen Kanal- und Straßenbauarbeiten ‚auf der grünen Wiese‘ beginnen können, sind diese Maßnahmen notwendig und benötigen ein wenig Zeit. Die betroffenen Anlieger wurden von der Baufirma benachrichtigt. Wo möglich, werden die Zufahrten freigehalten“, erklärt Markus Klaverkamp vom Ingenieurbüro IBAK aus Senden.

„Wir sind bemüht, die Einschränkungen für die Anlieger so gering wie möglich zu halten. Bei Fragen oder Problemen sollen die Anlieger nicht zögern und direkt unsere Mannschaft vor Ort ansprechen“, so Frank Spliethofe, Geschäftsführer der Firma ETS. „Wir freuen uns sehr über den Auftrag hier in Ascheberg, der für uns als Referenzprojekt und Aushängeschild für ähnliche Baumaßnahmen dienen soll“, ergänzt der Geschäftsführer.

Ein Grund für den schnellen Arbeitsbeginn am Breilbusch, wo in Kürze 48 Baugrundstücke entstehen, ist der Einsatz modernster Vermessungstechnik. „Früher mussten mindestens die öffentlichen Flächen in den Baugebieten vor Beginn der Erschließungsarbeiten vermessen und abgesteckt werden. Dank GPS-unterstützter Vermessungstechnik, kann die Baufirma eigenständig vor Ort die geplanten Grenzpunkte ermitteln“, erläutert Tiefbauamtsleiter Christian Scheipers.

Öffentliche Vermessung dauert noch einige Monate

Die öffentliche Vermessung und das Setzen der Grenzpunkte erfolgen erst, wenn die gesamten Erschließungsarbeiten abgeschlossen sind. Bis dahin werden jedoch einige Monate vergehen, denn es sind rund 5000 Kubikmeter Boden zu bewegen, 2.000 Meter Kanalleitungen zu verlegen und 6000 Quadratmeter Verkehrsflächen herzustellen.

„Ich habe einen guten Eindruck erhalten und hoffe, dass die Arbeiten zügig weiterlaufen und im Frühjahr des nächsten Jahres abgeschlossen sein werden“, schließt Dr. Bert Risthaus die gemeinsame Baubesprechung.

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