Die Lüdinghauser Straße in Ascheberg wird neu gemacht, samt Fuß- und Radwegen. © Lohaus - Carl -Köhlmos
Verkehr in Ascheberg

Baustelle Lüdinghauser Straße: Erste beiden Abschnitte kurz vor Freigabe

Die Arbeiten an der Lüdinghauser Straße in Ascheberg schreiten voran, in zwei Wochen könnten die ersten beiden Abschnitte zwischen Eschenbachstraße und den Aldi-Einfahrten abgeschlossen sein.

Seit dem 15. März ist die Lüdinghauser Straße in Ascheberg von der Eschenbachstraße bis zur zweiten Aldi-Einfahrt gesperrt, noch im ersten Halbjahr 2021 möchte die Gemeinde, so der Fachgruppenleiter des Tiefbauamtes, Christian Scheipers, die Bauarbeiten auf der Straße bis zur Sandstraße abgeschlossen und die Fahrbahn wieder freigegeben haben.

Und bisher sieht es auch so aus, als wenn dieser Zeitplan (noch) realistisch wäre, sagt Scheipers. „Wir müssen mal gucken, da spielen noch viele Dinge mit rein.“ Zum Beispiel seien die Tiefbaufirma genauso wie das Planungsbüro nun auch durch Hit und den Investor Ten Brinke beauftragt worden. Was den Vorteil mit sich bringe, dass keine Übergabe an eine zweite Firma stattfinden müsse. Zum anderen könne es aber zu punktuellen, personellen Abzügen von der Lüdinghauser Straße für die Arbeiten für den Hit-Markt kommen.

Abschnitt 1 und 2 werden früher asphaltiert als bisher vorgesehen

In ein bis zwei Wochen will die Tiefbaufirma die Arbeiten in den ersten beiden Abschnitten (Eschenbachstraße bis 1. Aldi-Einfahrt und 1. bis 2. Aldi-Einfahrt) abgeschlossen haben. Unwägbarkeiten, die sich während der Arbeiten aufgetan hätten, habe es nicht gegeben, so Scheipers. Nur ein altes Beleuchtungskabel, das man an einer Stelle nicht vermutet habe, habe noch umgelegt werden müssen.

Eigentlich sollte der Straßenabschnitt danach als Baustelle für den Verkehr freigegeben werden. Aber da die Tiefbaufirma im Anschluss alle Absperrmaterialien in die Abschnitte 3 und 4 mitnehmen kann und so Baumaterial einspart, wird der nun abgearbeitete Abschnitt asphaltiert und freigegeben, bevor die Arbeiten am Abschnitt 3 und dann 4 beginnen, so Scheipers.

Dann sei der Bereich Zu den Trups, Adamsgasse und die Zufahrt zum Aldi wieder komfortabel anzufahren. Circa 2 bis 4 Wochen, so schätzt Scheipers, spare man durch die vorgezogene Asphaltierung in der Bauzeit ein. Noch aus stehen die Herstellung der Grünflächen und die Beleuchtung, die durch moderne LED-Köpfe aufgerüstet werden soll. Der Auftrag sei zwar schon erteilt, aber derzeit gebe es gewisse Lieferzeiten auf die Köpfe, so der Fachgruppenleiter.

Die Abschnitte 3 (2. Einfahrt Aldi bis Bügelkamp) und 4 (Bügelkamp bis Sandstraße) seien zwar kurz, hätten es aber in sich, so Scheipers: Im Bauabschnitt 3 muss zum einen die noch bestehende Verkehrsinsel zurückgebaut werden. Im Abschnitt 4 dann befindet sich die Verteilerstation für die Deutsche Telekom, in dem viele Haupt-Glasfaserleitungen verlaufen. „Ich kann nicht in den Boden gucken und man findet oft Dinge, mit denen man nicht gerechnet hat“, sagt der Fachgruppenleiter.

Hierdurch könnte es noch zu Verzögerungen kommen. Zeitgleich hätten aber viele Gespräche mit der Telekom stattgefunden, sodass Scheipers dem Abschnitt „erstmal noch gelassen“ entgegensehe. Wie auch in den Abschnitten 1 und 2 müssen die Linden in 3 und 4 mit Wurzelschutz versehen werden, hier entsteht auch ein neuer Zebrastreifen. Ganz am Ende der Arbeiten, wenn also auch Abschnitt 3 und 4 fertig sind, soll die Fahrbahnmarkierung wieder aufgebracht werden.

Den Anwohnern an der Adamsgasse spricht Scheipers ein „großes Lob“ aus. „Die Vollsperrung zur Lüdinghauser Straße ist gerade mit Einschränkungen verbunden.“ Von der Adamsgasse führe derzeit nur eine schmale Ausfahrt zur Sandstraße. „Wir versuchen, dass das alles harmonisch geregelt wird“, so Scheipers. Es sei noch eine kurze Zeit, aber dann sei die Lüdinghauser Straße bald fertig. Kostentreiber hätten sich während der Baustelle bisher nicht aufgetan, sagt Scheipers. Bisher habe man nur ein paar mehr Quadratmeter Pflaster mehr aufnehmen müssen als bisher geplant.

Über die Autorin
Redakteurin
Gebürtige Münsterländerin, seit April 2018 Redakteurin bei den Ruhr Nachrichten, von 2016 bis 2018 Volontärin bei Lensing Media. Studierte Sprachwissenschaften, Politik und Journalistik an der TU Dortmund und Entwicklungspolitik an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt arbeitete sie beim Online-Magazin Digital Development Debates.
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