Bekiffter Fahranfänger aus Ascheberg von Polizei in Lüdinghausen angehalten

Polizei in Lüdinghausen

Ein 19 Jahre alter Ascheberger war am Donnerstagabend (4. Februar) in auffälliger Fahrweise auf der Steverstraße in Lüdinghausen unterwegs, als in die Polizei aus dem Verkehr zog.

Ascheberg

, 05.02.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Polizei hat in Ascheberg einen bekifften Fahranfänger aus dem Verkehr gezogen.

Die Polizei hat in Ascheberg einen bekifften Fahranfänger aus dem Verkehr gezogen. © picture alliance/dpa

Die Polizei hat am Donnerstagabend (4. Februar) einen bekifften Fahranfänger aus Ascheberg in Lüdinghausen aus dem Verkehr gezogen. Ein Passant hatte den 19-Jährigen, der unter Drogeneinfluss auf der Steverstraße in auffälliger Fahrweise unterwegs war, der Polizei gemeldet. „Ihm wurde auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen und eine Anzeige gefertigt. Die Weiterfahrt wurde bis zur vollständigen Ausnüchterung untersagt“, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei.

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„Die Betäubungsmittel-Fahrten nehmen im Gegensatz zu den Alkoholfahrten zu, da ist eine Steigerung der Fallzahlen ganz klar zu erkennen“, sagt die Sprecherin der Polizei in Coesfeld, Britta Venker. Alkohol sei bei den Fahranfängern derzeit so gut wie kein Thema, wohl aber seien diese häufig bekifft unterwegs. „Das ist bei den Jugendlichen in dem Alter an der Tagesordnung“, so Venker. Genaue Zahlen werden im März im jährlichen Verkehrs- und Unfallbericht erwartet.

Betäubungsmittel: Bußgeld reicht von 500 Euro bis Freiheitsstrafe

Vielen Jugendlichen seien die Konsequenzen und das Strafmaß gar nicht bewusst. So sei Marihuana noch bis zu zwei Wochen nach dem Konsum im Blut nachweisbar, so Venker. Und auch das Bußgeld ist nicht unerheblich: Der Bußgeldkatalog sieht da bei einem Verstoß gegen das Drogengesetz im Straßenverkehr 500 bis 1500 Euro, 2 bis 3 Punkte und bis zu drei Monate Fahrverbot vor. Je nachdem, wie oft der Fahrer schon auffällig geworden ist. Kommt es zu einer Gefährdung im Straßenverkehr, drohen sogar 3 Punkte und der Entzug der Fahrerlaubnis, Freiheitsstrafe oder Geldstrafe.

Im Falle des 19 Jahre alten Aschebergers entscheidet die Straßenverkehrsbehörde. Die Polizei schreibt nun einen Bericht an die Behörde, die dann darüber entscheidet, ob dem Ascheberger die Fahrerlaubnis entzogen wird und ob weitere Maßnahmen wie etwa eine medizinisch-psychologische Untersuchung angeordnet werden.

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