Einschulung

Besonderer Lehrer hilft bei Integration ukrainischer Schüler

An der Profilschule in Ascheberg wurden am Mittwoch, 10. August 2022, 83 neue Fünftklässler eingeschult. Darunter auch Ukrainische Kinder. Ein Lehrer hilft den Kindern bei der Eingewöhnung.
Die 83 neuen Fünftklässler an der Profilschule in Ascheberg.
83 Schüler kamen am 10. August neu in die fünfte Klasse der Profilschule Ascheberg. © Hübbertz

Die Sommerferien sind um und die weiterführenden Schulen begrüßten die neuen Fünftklässler. Auch die Ascheberger Profilschule bekam am 10. August 83 neue Schüler. Der stellvertretende Schulleiter Marcel Hake und die Abteilungsleiterin für die fünften bis siebten Klassen, Regine Langendorf, hießen die neuen Schüler willkommen.

„Die 83 Schüler entsprechen im Großen und Ganzen dem Durchschnitt, den wir jedes Jahr an neuen Schülern bekommen. Es sind immer so um die 80, also haben wir uns ein wenig gesteigert“, erklärt Regine Langendorf. In diesem Jahr werden auch Schüler aus der Ukraine eingeschult. „Glücklicherweise“, sagt Langendorf, „hat unser Kollege Ruslan Maximovski, der eigentlich Musik unterrichtet, von der Gemeinde Ascheberg nochmal zehn Stunden für die Betreuung ukrainischer Kinder genehmigt bekommen.“ Auch bei Beratungsgesprächen soll der Lehrer aushelfen.

Der stellvertretende Schulleiter Marcel Hake und die Abteilungsleiterin für die Klassen 5 bis 7 Regine Langendorf.
Marcel Hake, der stellvertretende Schulleiter, und Regine Langendorf, die für die Klassen fünf bis sieben Verantwortlich ist, begrüßten die neuen Schüler an der Profilschule. © Hübbertz

„Die Profilschule freut sich auf euch. Wir sind schon ganz gespannt, was ihr für verschiedene Talente habt, die ihr bei uns einbringen könnt“, mit diesen Worten begrüßt Marcel Hake die neuen Fünftklässler. Mit dem Kompass, der symbolisch als Motto für die Orientierung an der neuen Schule steht, nimmt der stellvertretende Schulleiter die Kinder in Empfang.

Jede Klasse bekommt eine Spiele-Box mit Bällen, Springseilen und anderen Spielzeugen für die Pause. Dazu gibt es für jede der drei neuen Klassen noch Pflanze. „Die Klassenpflanze können die Schüler pflegen und dann schauen wir mal, ob sie bis zum Abschluss wächst und gedeiht“, erzählt Guido Friese vom Förderverein der Schule.

Förderverein versorgt Eltern, Schüler gehen in die Klasse

Nach der offiziellen Begrüßung bekommen die Kinder ihre Schultüte mit dem personalisierten T-Shirt. „Traditionell geben wir allen Schülern, die hier neu sind, ein T-Shirt mit ihrem Namen drauf. Damit sie sich gleich besser kennenlernen können“, sagt Guido Friese. Im Anschluss werden dann noch ein Paar Bilder mit ihren neuen Klassen gemacht und dann entdecken sie ihren neuen Klassenräume. Die Sechstklässler stehen dabei für die neuen Fünftklässler Spalier.

Zur Einschulung bekamen die Fünftklässler an der Profilschule eine Schultüte mit einem T-Shirt mit ihrem Namen drauf.
Für die neuen Schüler gab es noch ein kleines Willkommensgeschenk und für die drei neuen Klassen jeweils eine Spielebox und eine Klassenpflanze. © Hübbertz

Während die Kinder ihren neuen Klassenraum entdecken durften, konnten die Eltern am Getränkestand des Fördervereins bei einer Tasse Kaffee oder einer Apfelschorle ins Gespräch kommen. Nach dem Rundgang durch die Schule durften die Schüler sich aussuchen, ob sie mit ihren Eltern nach Hause gehen oder noch bis 13.10 Uhr – also bis zum eigentlichen Unterrichtsschluss – in der Schule bleiben wollen.

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