Jetzt wird’s eng: Hier wird der letzte Wolf an der B54 ordentlich zusammengepresst

Denkmal zwischen Werne und Herbern

Spätestens jetzt dürfte klar sein, dass hier Experten am Werk sind und keine Vandalen. „Der letzte Wolf“ an der B54 in Herbern verschwindet aktuell unter einer robusten Pressvorrichtung.

Herbern, Werne

, 22.05.2019, 13:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jetzt wird’s eng: Hier wird der letzte Wolf an der B54 ordentlich zusammengepresst

Hier wird der Wolf gepresst. © Till Goerke

Für die Sonderausstellung „Mensch und Tier im Revier“ nimmt das Essener Ruhr Museum aktuell einen Abdruck des Denkmals „Zum letzten Wolf“ an der B54 zwischen Werne und Herbern.

Gab die weiße Silikonschicht auf dem Sandstein anfangs ein eher merkwürdiges Bild ab, so dürfte spätestens jetzt klar sein, dass hier Experten am Werk sind und keine Vandalen.

Wolf ab dem 8. Juli im Ruhr Museum zu sehen

Mit einer hölzernen Vorrichtung wird der Wolf seit Mittwoch (22. Mai) ordentlich zusammengepresst. Sie ist quasi der Stützmantel und wird mit Polyurethan-Schaum verstärkt, erklärt Philipp Bänfer, Pressesprecher der Stiftung Ruhr Museum.

Wenn die Schicht ausgehärtet ist, wird sie abgenommen, im Museum zusammengebaut und zur Stabilisierung mit Material verfüllt. Ab dem 8. Juli 2019 ist der Wolf dann als 3 bis 4 Kilogramm schweres Ausstellungsstück im Ruhr Museum in Essen, Gelsenkirchener Straße 181, zu sehen.

Jetzt wird’s eng: Hier wird der letzte Wolf an der B54 ordentlich zusammengepresst

Der Stützmantel wird mit Polyurethan-Schaum verstärkt. © Till Goerke

„Tiere töten, Tiere nutzen, Tiere lieben, Tiere ordnen und Tiere deuten – in fünf Abteilungen thematisiert die Sonderausstellung die vielfältigen Beziehungen zwischen Mensch und Tier im Ruhrgebiet“, kündigt das Museum an.

In ein paar Tagen wird das Denkmal, das an den letzten Wolf in Westfalen erinnert, wieder in seinem gewohnten Bild zu sehen sein.

Jetzt lesen
Jetzt lesen
Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt
Halterner Zeitung Polizeieinsatz an Flüchtlingsheim

Jäger am Flüchtlingsheim kann Aufregung nicht verstehen: „Er hat sogar noch nett gegrüßt“