DRK-Ortsverein Herbern stockt sein Personal auf

Deutsches Rotes Kreuz

Unterstützung für den Ortsverein Herbern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK): Zwei neue Rettungshelfer stoßen zum Team. Nach erfolgreichen Prüfungen, steht ihnen eine wichtige Aufgabe aber noch bevor.

von Marion Schnier

Herbern

, 06.01.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Alina Schwuntek und Mathis Schnier sind die neuen Rettungshelfer des DRK-Ortsvereins Herbern.

Alina Schwuntek und Mathis Schnier sind die neuen Rettungshelfer des DRK-Ortsvereins Herbern. © Marion Schnier

Alina Schwuntek und Mathis Schnier können stolz auf sich sein. Sie dürfen sich jetzt bald Rettungshelfer nennen. Seit Oktober nahmen die Beiden jeden Samstag und Sonntag an einem 80-stündigen Wochenendkurs des DRK Coesfeld in Nordkirchen teil. Dort wurden sie mit sieben anderen Teilnehmern aus dem Kreis Coesfeld für den Einsatz als Rettungshelfer vorbereitet. Es wurden Blutdruckmessungen, das Anlegen von Druckverbänden, die Beförderung von Notfallpatienten und die dabei wichtige Beobachtung und Aufrechterhaltung lebenswichtiger Körperfunktionen, Desinfektions- und Hygieneregeln für die Notfallversorgung geübt.

Die Ausbilder Sascha Oesemann und Sven Nolte bereiteten die angehenden Rettungshelfer nicht nur auf die praktische Prüfung vor. Für den theoretischen Prüfungsteil wurden die Grundlagen der Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers, häufige Krankheitsbilder und Notfälle im Krankentransport und Rettungsdienst sowie der Umgang und die Vorbereitung von medizinischen Geräten und viele andere Themen erklärt.

Praktikum steht den neuen Herberner Helfern noch bevor

Unterstützung erhielten die beiden „Rettungshelfer-Azubis“ durch viele Helfer des DRK, die zusätzliche Übungsstunden in der Woche in Osterwick und Herbern anboten und auch als Fahrdienst zur Verfügung standen.

Neben der bereits bestandenen theoretischen und praktischen Prüfung und dem vorher notwendigen Erste-Hilfe-Kurs steht den beiden jungen ehrenamtlichen Rettungshelfern in spe jetzt noch ein 80-stündiges Praktikum auf einer Lehrrettungswache bevor, das innerhalb des nächsten Jahres absolviert werden muss.

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Jetzt freuen sich die Beiden aber erstmal wieder auf freie Wochenenden. Denn die Schulungen fanden neben ihrem normalen Schul- beziehungsweise Berufsalltag statt. „Es war eine anstrengende Zeit, die interessant war und viel Spaß gemacht hat“, sind sich die angehenden jungen Rettungshelfer Alina Schwuntek und Mathis Schnier einig. Sie halten stolz ihre bereits erhaltenen Urkunden über die bestandene Rettungshelferprüfung hoch. Aber sie wissen auch, dass nach der Ausbildung ihr Fachwissen permanent auf dem Laufenden gehalten werden muss.

Der Herberner Ortsverein zählt inzwischen 375 Mitglieder. Davon gehören 350 zu den Förderern und 25 zu den aktiven Helfern. Sie engagieren sich vor allem in sozialen Bereichen, im Sanitätsdienst sowie in der humanitären Hilfe und im Katastrophenschutz. Vor Ort helfen sie unter anderem bei Veranstaltungen wie Frühlings- und Kartoffelfesten, Sportveranstaltungen wie Reitturniere, Autocross-Rennen und Weihnachtsmärkten.

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