Ortskernumgestaltung Ascheberg

Eschenplatz in Ascheberg: Aussehen ist nun klar, Finanzspritze in Aussicht

Eschenplatz in Ascheberg nimmt Formen an: Viele Bürger hatten sich bei der Frage der Gestaltung beteiligt. Nun wurden die Vorschläge von der Politik bestätigt. Zudem könnte es Fördergelder geben.
Die Bürger haben sich an der Gestaltung des Eschenplatzes beteiligt. Den Vorstellungen der Bürger und Bürgerinnen folgte nun auch die Politik. © Lohaus · Carl · Köhlmos PartGmbB

Der neue Eschenplatz an der Sandstraße bildet im Zuge der Ortskerngestaltung rund um den neuen Hit-Markt in Ascheberg den ersten Bauabschnitt. Nun ist klar, wie der Platz künftig aussehen soll. Nachdem sich viele Bürger bei der Frage um die Gestaltung beteiligt hatten, hat die Politik nun einen entsprechenden Beschlussvorschlag im Bau- und Planungsausschuss am Donnerstag (25. Februar) beschlossen.

So wird der Eschenplatz künftig in weinrot-blau getaucht. Der Klinker-Pflaster „Malmö“ wird verlegt. Dazwischen gibt es durch Gossen aus Betonstein in beige-gelb farbliche Abgrenzungen. Bei den Sitzmöglichkeiten machte der Sitzbank-Typ „Binga“ von drei möglichen Varianten das Rennen. Bei den Abfallbehältern fielen die meisten Stimmen auf den Typ „Frog“. Bei den Leuchten entschieden sich die meisten Teilnehmer für den Typ „Constela“.

Bürger beteiligen sich an Gestaltung des Eschenplatzes

Die Politik folgt den Vorschlägen der insgesamt mehr als 150 Bürger und Bürgerinnen, die sich an der Umfrage zur Platzgestaltung beteiligt haben. Dies war zwischen dem 21. Dezember bis zum 25. Januar über verschiedene Wege möglich. Neben der Abstimmung auf dem Service-Portal oder der Internetseite der Gemeinde konnten sich die Bürger am Parkplatz des K+K-Marktes vor Ort die Gestaltungselemente in Mustern anschauen. Die jeweiligen Elemente wurden mit Hinweisschildern und einem QR-Code, über den man direkt auf die Abstimmung geleitet wurde, erläutert.

Förderung in Aussicht

Für die Finanzierung des neuen Eschenplatzes hatte Klaus van Roje, Leiter des Fachbereichs Bauen und Wohnen der Gemeinde Ascheberg, eine gute Nachricht im Ausschuss parat. Demnach hat der zuständige Regionalrat der Bezirksregierung Münster die Pläne zum Eschenplatz in Ascheberg mit der Priorität A versehen. Für das Städtebau-Förderprogramm „Lebendige Zentren“ kann die Gemeinde Ascheberg somit auf einen individuellen Fördersatz von 40 Prozent hoffen. „Wenn wir das zugesagt bekommen, erhalten wir 615.000 Euro“, sagt van Roje.

Insgesamt, so der Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen, werde die Erneuerung des Eschenplatzes 1,538 Millionen Euro kosten. Es gäbe bei der Bezirksregierung Anfragen zu Maßnahmen in Höhe von insgesamt 48,97 Millionen Euro bei einem Budget von 49,2 Millionen Euro. „Eigentlich ist also damit zu rechnen, dass wir eine Förderung bekommen“, sagt van Roje.

Eine Förderung bis zu 80 Prozent sei möglich gewesen. Bei insgesamt 40 Kommunen, die sich beworben haben, bekämen einige den vollen Fördersatz. „Wir sind eine finanzstarke Kommune und bekommen 40 Prozent. Nur eine weitere Kommune bekommt auch 40 Prozent“, erklärt van Roje.

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