Pläne zur Umgestaltung des Eschenplatzes in Ascheberg sorgen für Gesprächsstoff

hzOrtskern Ascheberg

Bei einer Diskussionsrunde konnten Bürger mit den Verantwortlichen über die Pläne zur Umgestaltung des Eschenplatzes in Aschenberg reden. Dabei kamen viele verschiedene Themen auf.

Ascheberg

, 09.08.2020, 13:44 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Plan der Gemeinde Ascheberg, den gesamten Ortskern umzugestalten, nimmt weiter Form an. Am Freitag, 7. August, hat die Verwaltung der Gemeinde Bürger zu einer Diskussionsrunde in das Bürgerforum im Rathaus eingeladen. Dabei konnten interessierte Bürger ihre Meinung zu den Plänen für den Eschenplatz sagen, der als erstes umgebaut werden soll.

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Neben den beiden Mitarbeitern der Stadtverwaltung der Gemeinde Ascheberg, Gesche Ahmann und dem Projektleiter Martin Wolf, waren auch zwei Vertreter des beauftragten Planungsbüros Lohaus – Carl – Köhlmos vor Ort. Irene Lohaus und Thomas Köhlmos waren extra vom Firmensitz in Hannover angereist.

Für die dritte Bürgerbeteiligung im Rahmen dieses Verfahrens mussten sich die Bürger im Vorhinein anmelden. Unter Berücksichtigung der Corona-Hygienevorschriften konnten die Anwohner jeweils in Gruppen von acht Personen jeweils 45 Minuten mit den Verantwortlichen diskutieren.

Gesche Ahmann von der Bauverwaltung der Gemeinde Aschenberg gab allen Teilnehmern eine kurze Einführung.

Gesche Ahmann von der Bauverwaltung der Gemeinde Aschenberg gab allen Teilnehmern eine kurze Einführung. © Tobias Larisch

Je ein Vertreter der Stadt und von Lohaus – Carl – Köhlmos stellten sich in den Kleingruppen den Fragen der Bürger. Gleich zu Beginn erklärte Projektleiter Martin Wolf einer Gruppe, dass der vorliegende Entwurf sich teilweise vom Plan, mit dem das beauftragte Planungsbüro das Vergabeverfahren gewonnen hatte, unterscheide. „Die Grundlage ist aber gleich“, versicherte er.

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Umgestaltung des Ortskerns in Ascheberg (vor 3. Bürgerbeteiligung)

Die Gemeinde Ascheberg plant, den gesamten Ortskern umzugestalten. Dies sind die Pläne, die das beauftragte Stadtplanerbüro für die einzelnen Plätze ausgearbeitet hat.
30.07.2020
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Diese Animation zeigt, wie der Katharinenplatz künftig aussehen soll.© Lohaus · Carl · Köhlmos
Das ist der Plan für den Katharinenplatz zwischen Volksbank und der Gasse zur Sandstraße.© Lohaus · Carl · Köhlmos
Die Sandstraße wird ebenerdig, genauso wie der Rest des Ortskerns. Bürgersteige und Fahrbahnen werden auf eine Ebene gebracht. Auch der Florianbrunnen soll wieder aktiviert werden.© Lohaus · Carl · Köhlmos
Der Plan für die Sandstraße in Ascheberg.© Lohaus · Carl · Köhlmos
Der Eschenplatz - die Aufenthaltsqualität soll hier ebenso wie auf den anderen Plätzen gesteigert werden.© Lohaus · Carl · Köhlmos
Der Eschenplatz soll künftig von Bäumen nördlich und südlich eingefasst werden. Hinzu kommen Sitzbänke. An der Mündung zur Sandstraße sollen drei Fontänenreihen installiert werden.© Lohaus · Carl · Köhlmos
Als vierter Bauabschnitt soll der Kirchplatz in Ascheberg folgen - und dann so aussehen.© Lohaus · Carl · Köhlmos
So sieht der Plan für den Lambertus-Kirchplatz aus der Luft aus.© Lohaus · Carl · Köhlmos

Daraufhin erläuterte Thomas Köhlmos von Lohaus – Carl – Köhlmos noch einmal das Grundkonzept: „Von der Sandstraße bis zum Rohlmanns Hof soll eine Fläche entstehen, die von einem zum anderen Ende überblickt werden kann.“

Der Belag des Eschenplatzes wurde in einer Gruppe auch schnell zum Thema. Granitstein wäre doch viel besser, hieß es von einem Bürger, und das Aussehen wäre zwar schön, aber Hauptsache der Belag halte lange. Daran zweifelten auch andere Bürger.

Die Entwürfe zur Umgestaltung des Eschenplatzes sorgten für Gesprächsstoff unter den Anwesenden.

Die Entwürfe zur Umgestaltung des Eschenplatzes sorgten für Gesprächsstoff unter den Anwesenden. © Tobias Larisch

Auch die Frage, ob der Belag ausgetauscht werden müsse, falls die Sandstraße nicht mehr durchfahren werden dürfte oder sich die Anzahl der Spuren ändere, beschäftigte die Anwesenden.

Wichtig war den Bürgern außerdem, dass die Sandstraße nicht zur Durchfahrtsstraße werde, die Wasserspiele auf dem Eschenplatz langfristig funktionieren würden und die Lkw, die zur Rossmann-Filiale möchten, genug Platz zum Wenden hätten.

Eine Fläche steht noch frei

Peter Leyers, Fraktionsvorsitzender der FDP Ascheberg, befürchte zudem, dass die Baumaßnahme am Eschenplatz nie ende, da noch eine Fläche frei stehe, die nicht gleichzeitig mit dem Umbau bebaut werden würde.

„Ich bin optimistisch, dass sie bebaut wird, aber nicht sofort“, sagte Martin Wolf. „Die Sache ist es wert, flexibel zu bleiben.“

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