Fluthilfe

Flutspenden: Ascheberg und andere Gemeinden im Kreis rufen zu Hilfe auf

Die Städte und Gemeinden und der Kreis Coesfeld möchten, dass die Bürgerinnen und Bürger den Menschen in den flutgeschädigten Gebieten helfen und Geld spenden.
In Bad Neuenahr wurde vom Technischen Hilfswerk (THW) eine Behelfsbrücke aufgebaut, nachdem die alte Markgrafenbrücke von der Flut zerstört worden war. © picture alliance/dpa

Die Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld sowie der Kreis rufen die Bürgerinnen und Bürger auf, für die vom Hochwasser betroffenen Menschen zu spenden. Aus diesem Grund haben die Kommunen nun auf der Plattform „Gut für das Westmünsterland“ (www.gut-fuer-das-westmuensterland.de) ein Spendenprojekt initiiert, das die Bürger nutzen können.

Die Spenden werden gesammelt an die Aktion „NRW hilft“ weitergeleitet. Die Aktion besteht aus regional und bundesweit tätigen Wohlfahrtsverbänden und Hilfsorganisationen. Gemeinsam mit der Landesregierung sollen mit der Aktion Geldspenden für betroffene Regionen in Nordrhein-Westfalen gesammelt und zielgerichtet bereitgestellt werden.

Aschebergs Bürgermeister bedankt sich bei Einsatzkräften

„Die Menschen in den Hochwassergebieten erfahren derzeit eine große Hilfsbereitschaft“, sagt Wilhelm Sendermann, Sprecher der Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld. „Da die Schäden immens sind und viele Menschen ihre gesamte Existenz verloren haben, ist weiterhin jede noch so kleine Spende wichtig.“ „Erst nach und nach werden die großen Schäden sichtbar“, ergänzt der Beigeordnete der Stadt Lüdinghausen.

Aschebergs Bürgermeister Thomas Stohldreier ruft ebenfalls zu Spenden für die Flutopfer auf: „Ich lade alle Bürger in Ascheberg herzlich dazu ein, den Flutopfern über diese kreisweite Spendenaktion finanziell zu helfen. Auch danke ich allen Einsatzkräften der Hilfsorganisationen, insbesondere unserer Feuerwehr, dem DRK und dem THW für ihren engagierten Einsatz vor Ort.“

Von der ursprünglichen Idee, die privaten Spenden auch mit kommunalen Mitteln zu ergänzen, um die Solidarität innerhalb der kommunalen Familie zu verdeutlichen, müssen die Kommunen indes nach den eindeutigen Hinweisen der Bezirksregierung Münster als obere Kommunalaufsichtsbehörde abrücken. Die Bezirksregierung kommt zu der Einschätzung, dass kommunale Spenden für Angelegenheiten, die nicht die eigene örtliche Gemeinschaft betreffen, unzulässig seien.

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