Hendrik Flüchtling ist doppelter König

Schützenfest

ASCHEBERG Einer fehlte beim Trainingsauftakt des TuS Ascheberg: Torschützenkönig Hendrik Füchtling. Er musste seinen repräsentativen Pflichten nachkommen - als neuer Schützenkönig.

von Von Bettina Nitsche

, 10.07.2009, 13:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hendrik Flüchtling ist doppelter König

<p>Multitalent: Er regiert, schießt, trifft und dirigiert: Hendrik Füchtling. : Tina Nitsche</p>

Beim Schützenfest in der Osterbauer hatte er den Königsvogel "Europoldi" mit dem 171. Schuss von der Stange. Ungeplant, im Gegensatz zu sonst. Völlig überraschend.

So überraschend, dass dem Torschützenkönig angesichts der neuen Königswürde kurzfristig erst einmal die Farbe aus dem Gesicht wich. Und auch die berühmte Faust mit ausgestrecktem Zeigefinger schnellte bei diesem Volltreffer nicht gen Himmel zum Zeichen des gelungenen Erfolges. Jüngster König der Vereinsgeschichte

"Da war ich wirklich erst einmal sprachlos", gibt der neue König zu. "War das ein Gefühl, unbeschreiblich." Schließlich ist er  der jüngste König in der Vereinsgeschichte. Das wiederum ist eine Position, die bislang Vater Antonius innehatte. Seit 36 Jahren. "Er war damals 24 kurz vorm 25. und der jüngste König", verrät Hendrik lachend. Doch nun regiert er, gerade einmal 20 Jahre alt. Praller Terminkalender Ein Job mit repräsentativen Pflichten. Vor allen an den Wochenenden. Da kann es dann wohl schon mal vorkommen, dass er sich für den einen oder anderen Königstitel entscheiden muss, angesichts des prallen Terminkalenders.

Fußball oder Schütze? Da muss er dann abwägen. "Vielleicht bekomme ich ja auch beides unter einen Hut", ist er optimistisch.   

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