Malteserstiftes

Hühner im Seniorenzentrum: Federvieh soll Bewohnern in Herbern helfen

Im Malteserstiftes in Herbern leben jetzt gefiederte Bewohner. Statt in der Suppe zu landen haben die Hühner aber eine ganz andere Bestimmung. Davon sollen auch die Senioren profitieren.
Ein wahres Paradies haben die vier Hühner im Malteserstift St. Benedikt in Herbern gefunden. © Claudia Hurek

Seit Ende Mai ist im Garten des Malteserstiftes St. Benedikt fröhliches Hühner Gegacker zu vernehmen. Fröhlich deswegen, weil das Federvieh hier ein wahres Hühnerparadies sein Eigen nennen kann. Hausleiterin Nicole Fischer: „Die Hühner sollen den Alltag unserer Bewohner bereichern und eignen sich sogar zu Therapiezwecken für Demenzkranke.“

In Zusammenarbeit mit dem Herberner Geflügelzuchtverein, hier insbesondere dem Vorsitzenden Rainer Nienhaus, war schon bald eine Auswahl getroffen. Vier Hühner im Alter von acht Monaten bis zwei Jahren, gespendet von den Familien Krampe, Frenking, Bomholt und Nienhaus dürfen nun ihr komplettes Hühnerleben im Malteserstift verbringen; sehr zur Freude von Mitarbeitern und Bewohnern und ohne Angst in der Suppe zu landen.

Ein Hühnerleben im großen Stil mit 5-Sterne-Ambiente

Ein Hühnerhaus zum Schlafen und Eierlegen, ein Unterstand, ein Sandbad mit Anis, Einstreu mit Eukalyptus sowie eine Hühnerschaukel sind schon 5-Sterne-Luxus. Hinzu kommt noch ein riesiger eingezäunter Auslauf mit vielen Büschen zum Verstecken und für ein Nickerchen im Schatten.

Das Füttern der Hühner sowie das Reinigen des Stalles und des Geheges übernehmen Mitarbeiter und Bewohner gemeinsam. „Es ist herrlich, die Freude unserer Bewohner zu sehen. Einige müssen sogar mehrmals täglich am Gehege nach dem Rechten sehen“, so die Hausleiterin. Ihr hat es besonders Seidenhuhn Hermine angetan. „Die ist so zutraulich, weiß aber genau, was sie will und ist auch schon mal ausgebüchst.“

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