Auf der A1 ist es am Dienstagmorgen um 8.15 Uhr zu einem Lkw-Unfall gekommen. © Hurek
Lkw-Unfall A1 bei Ascheberg

Mit Video: Unfall auf A1: Lkw-Fahrer schwer verletzt, Fahrbahn Stunden vollgesperrt

Auf der A1 in Richtung Dortmund ist es am Dienstagmorgen zu einem schweren Lkw-Unfall gekommen. Die komplette Fahrtrichtung Dortmund ist an der Unfallstelle derzeit gesperrt.

Auf der Autobahn 1 zwischen Herbern und Hamm-Bockum/Werne ist es am Dienstagmorgen (3. August) zu einem schweren Lkw-Unfall gekommen. Laut der zuständigen Autobahnpolizei in Münster ist ein 40-Tonner, beladen mit 19 Tonnen Tiefkühl-Pommes, auf die Seite gekippt und versperrte über mehrere Stunden bis in den frühen Nachmittag quer die Fahrspuren in Richtung Dortmund.

Der Fahrer, ein 59 Jahre alter Mann aus Polen, hatte gegen 8.15 Uhr offenbar einen medizinischen Notfall erlitten. Daraufhin kam er nach rechts von der Fahrbahn auf den Grünstreifen ab. Durch eine Gegenlenkbewegung kippte der Lkw auf die Seite. Der Mann wurde schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Ein angeforderter Rettungshubschrauber landete, kehrte dann aber wieder zurück.

Auswirkungen des Unfalls auf Herberner Straßen spürbar

Die Einsatzkräfte vor Ort mussten dann die 19 Tonnen Tiefkühlpommes aus dem umgekippten Lkw bergen. Dafür wurden Euro-Paletten auf die Fahrbahn gestellt, auf die die Ware dann verladen und abtransportiert wurde. Die Umwelttechnik-Firma Hülsmann aus Drensteinfurt war ebenfalls im Einsatz und saugte die Tanks des Lkw leer. Gegen Mittag wurde der Lkw mit einem Kran geborgen. Auf der Autobahnbrücke hatten sich einige Schaulustige versammelt, die die Bergung beobachteten.

Der Lkw hat 19 Tonnen Tiefkühlpommes geladen. © Hurek © Hurek

Am frühen Nachmittag gegen 15 Uhr wurde die Vollsperrung aufgehoben, der Unfallabschnitt war danach wieder einspurig in Richtung Dortmund befahrbar. Laut Medienberichten staute sich der Verkehr vor der Unfallstelle zwischen Herbern und Werne auf einer Länge von 5 Kilometern, mit bis zu 30 Minuten plus mussten Autofahrer teilweise rechnen. Polizei und Feuerwehr hatten dazu aufgerufen, eine Rettungsgasse für die heranrückenden Einsatzfahrzeuge zu bilden. Die Autofahrer, die vor der Unfallstelle auf der A1 warteten, wurden von der Polizei einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Anschlusstelle Ascheberg zwischenzeitlich überlastet

Die empfohlene Umleitung führte die Autofahrer über die A1, über Ascheberg (B58), Herbern (B54) und Werne. Wenn möglich waren die Autofahrer aufgefordert, ab dem Autobahnkreuz Münster Süd über die A43 zu fahren, die Anschlussstelle Ascheberg war zeitweise überlastet. Im Ascheberger Ortsteil Herbern war die Sperrung auf der A1 stark zu spüren, das Verkehrsaufkommen war merklich höher als üblich. Nicht nur Lkw fuhren durch Herbern, auch Urlauber aus den unterschiedlichsten Orten samt Wohnmobil waren zu sehen.

Der Verkehr vor der Unfallstelle staut sich auf mehrere Kilometer. Die Polizei rechnet mit einer Vollsperrung bis mindestens 14 Uhr. © Hurek © Hurek
Der Lkw war offenbar nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. © Hurek © Hurek
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Gebürtige Münsterländerin, seit April 2018 Redakteurin bei den Ruhr Nachrichten, von 2016 bis 2018 Volontärin bei Lensing Media. Studierte Sprachwissenschaften, Politik und Journalistik an der TU Dortmund und Entwicklungspolitik an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt arbeitete sie beim Online-Magazin Digital Development Debates.
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